Die Straße: ein Trümmerfeld. Überall verstreut liegen die Autoteile. Dass die Fahrzeuge nicht langsam unterwegs gewesen sein können: offensichtlich - bei DEN Schäden...
Steffen Thaysen, Passant
"Ja, sieht schon ziemlich heftig aus. Auf jeden Fall. Genau. Ich glaube, dass es hier auch nicht unbekannt für Autorennen die Stre-ke. Das habe ich schon mal gehört. Ich habe hier früher gewohnt."
Und genau das ist auch der Verdacht der Polizei: Ein illegales Straßenrennen könnte zu dem Unfall geführt haben - hier in Barmbek-Süd auf der Hamburger Straße.
Christian Hoffmann, Anwohner
"Ich muss ganz ehrlich sagen, das ist, das geht gar nicht. Zumal man ja auch Unbeteiligte in Mitleidenschaft zieht. Und ich meine hier, die ganze Welt bricht gerade so ein bisschen hier zusammen an der Stelle. Und das finde ich unverantwortlich, wenn das wirklich sich bestätigen sollte."
Amir Zabihi, Anwohner
"Ich denke mal, die beiden war schnell mehr als 50 gefahren und deswegen ein Unfall geworden. Nor-malerweise passiert nichts in dieser Zeit. In diesem Be-reich."
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen die beiden Autos gegen 3 Uhr nachts stadtauswärts mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein, als der voranfahrende Seat plötzlich an der roten Ampel hält.
Florian Abbenseth
Polizei Hamburg
Das zweite Fahrzeug ist dann wohl mit voller Wucht hinten aufgefahren.//
Wir haben in dem Mercedes drei Personen sitzen gehabt, einen jungen Fahrer, zwei junge Mitfahrer. Die drei gelten alle als leichtverletzt, Die haben so ein biss-chen Schürf und Schnittwunden."
Der mutmaßlich ebenfalls verletzte Seatfahrer flüchtet vom Unfallort.
Florian Abbenseth
Polizei Hamburg
"In dem Seat hat offenbar ein Mann gesessen, der dann und das ist jetzt ein bisschen mysteriös, sich hat mitnehmen lassen von Unfallzeuginnen. Er wollte in ein Krankenhaus gefahren werden. Dieser Bitte sind die beiden Frauen nachgekommen und auf der Fahrt dorthin, als das Fahrzeug hielt, ist er dann aus dem Fahrzeug gesprungen und zu Fuß geflüchtet."
Deswegen sucht die Polizei nach Zeugen.
Ob es sich tatsächlich um ein illegales Autorennen handelt, müssen jetzt die Ermittler klären. Falls sich der Verdacht bestätigt, drohen den Fahrern Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.