Verschmutzt, zusammengepfercht, von Würmern befallen – als die Polizei im Dezember 21 die Wohnung der beiden Tierhändler durchsucht - sind die 16 Bulldogg-Welpen in einem erbärmlichen Zustand. Eins der Tiere muss später eingeschläfert werden.
Savac. S. und Maria A. hatten die Welpen im Internet zum Kauf angeboten. Für die Haltung der Tiere stehen sie heute vor Gericht.
Die Organisation " Vier Pfoten" hatte die Behörden auf die Spur der Händler gebracht. Während Corona sagen die Tierschützer habe es einen regelrechten Boom beim illegalen Tierhandel gegeben.
"Das Internet ist voll jeder kann mit Fake-Accounts Hunde verkaufen oder andere Tiere."
Allein im vergangenen Jahr zählten Tierschützer 1027 illegal gehandelte Hunden und 96 Katzen, die Dunkelziffer dürfte ein vielfaches höher sein. Die Tiere kommen oft aus Osteuropa. Käufer hier sollten sich deshalb immer die Zucht und am besten auch das Muttertier zeigen lassen. Sie sollten nur ältere Welpen ab mindestens acht Wochen nehmen. Die Tiere sollten gechipt und geimpft sein.
Weil sie nicht vorbestraft sind wurden Savac S. und Maria A. heute nur zu Geldstrafen verurteilt. Die Haltung der Welpen halten beide auch nach dem Urteil für ganz normal.