Die Kraft des Hurricanes spült große Schiffe wie Spielzeugboote an die Küste der Grenadinen. Im Hafen von Barbados versinkt ein Boot nach dem anderen.
Kerryann Nowell-Browne, Fischerin auf Barbados: „Es ist eine totale Verwüstung. Totale, totale Verwüstung. Ich stehe hier und sehe, wie die Boote von befreundeten Fischern zerstört werden. Die Boote sinken, während wir hier reden, ihre Boote sinken.“
Seit dem Wochenende hatten Meteorologen beobachtet, wie sich der Tropensturm zu einem Hurrikan der Kategorie 4 entwickelt - der zweithöchsten Stufe. Und eigentlich ist er auch viel zu früh dran.
Brian McNoldy, Sturmforscher Universität Miami: "So etwas hat es in der Geschichte des Atlantiks um diese Jahreszeit noch nie gegeben. Es ist also kein gutes Omen."
Denn der Klimawandel lässt die Wassertemperatur steigen und das könnte in Zukunft für mehr solcher Hurrikans sorgen.
Am Abend soll Beryl sogar Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunden erreicht haben. Damit könnte er noch zur stärksten Kategorie hochgestuft werden. Barbados, St. Vincent, die Grenadinen und Tobago rechnen mit schwersten Schäden.