Nala ging früher oft hier spazieren, jetzt aber meiden die Butterwecks die Strecke im Lippstäd-ter Norden meist. Sie haben Angst vor solchen Wurstködern im Gebüsch, bestückt mit Rasierklingen, Nägeln und Metall-teilen. Tatsächlich hätte es ihr Misch-lingsmädchen fast erwischt.
Marion Butterweck, Hundehalterin
"Meine Tochter war dabei, und auf ein-mal hatte Nala ein Stück Wurst in der Schnauze mit ner Klinge. Und die Klinge fiel wieder raus und das Stück Wurst hat sie run-tergeschluckt. Unse-re Tochter hat dann noch weiter im Ge-büsch geguckt und da lag nochwas."
Das hätte tödlich enden können, auch Kinder haben schon Köder gefunden, 7 wurden der Polizei gemeldet. Wer aber macht so etwas? In dem Neubaugebiet gibt es immer wieder Streit um Hunde-Hin-terlassenschaften. Jetzt entdeckten An-wohner hier einen Brief:
"Leint eure Köder an und lasst sie vor eurer Haustür ka-cken. Oder nehmt die Scheiße mit."
Statt Köder ist wohl KÖTER gemeint.
Marco Baffa-Scinel-li, Kreispolizei Soest
"Wir haben jetzt ak-tuell ein Schreiben, das an einer Park-bank befestigt war, zum LKA geschickt also zum Landeskri-minalamt, und da wird es gerade auf DNA-Spuren unter-sucht und wir erhof-fen uns da Hinweise auf den Täter."
Solange gehen Dackel Oskar und der Golden Doodle von Rentner Eckard Thurau nur noch an der Leine Gassi. Die Polizei ist jetzt mit zivi-len Streifen unter-wegs, um den Hunde-hasser endlich zu schnappen.