Es geht heiß her in der Traumfabrik Hollywood – leider nicht auf der Leinwand. Zum ersten Mal seit 63
Jahren streiken Drehbuchautoren und Schauspielern gleichzeitig.
“One Day longer, One day Stronger”
Der Streik fing schon im Mai an, mit rund 11.500 Autoren der Gewerkschaft "Writers Guild of America". Sie fordern von großen Studios wie Disney und Netflix mehr Gehalt. Rückenwund bekommen sie jetzt von der größten Gewerkschaft für Film und Fernsehschauspieler in Hollywood mit 160.000 Mitgliedern. Ihre Präsidentin: Schauspielerin Fran Drescher, bekannt aus „Die Nanny“.
O-TON Präsidentin / Schauspielerin
"Ihr seit Reich wegen uns, ohne uns könnt ihr nicht existieren“
Unterstützt wird sie von Stars wie Emily Blunt und Matt Damon, die die Premiere vom neusten Blockbuster „Oppenheimer“ wegen des Streiks in London frühzeitg verliessen.
O-TON Matt Damon
„26.000 Dollar im Jahr muss man verdienen, um eine Krankenversicherung zu bekommen. Viele schaffen das nicht, mit dem was sie verdienen"
Der Verband der Studios und Streamer hält dagegen: Sie hätten den Autoren und Schauspielern eine historische Gehaltserhöhung angeboten. Ein Angebot, was offensichtlich nicht reichte. Eine Einigung scheint also in weiter Ferne.