Hui, nicht nur wir haben am 19. Juli ordentlich geschwitzt, auch dieser Asphalt in der Frankfurter Mierendorffstraße schmilzt einfach so dahin. Um Spuren zu hinterlassen, braucht es da kein schweres Schuhwerk – hier reichen Flip-Flops!
Katja Böhne aus Frankfurt hat diese Aufnahmen gemacht und auf Twitter gepostet:
OT Die ganze Straßendecke war eingesunken, Autospuren, es war flüssig an manchen Stellen. Und so erging es mir auch, als ich da mit dem Rad drüber bin. Man konnte nicht mit dem Rad drüber fahren, es war sehr zäh und man musste auf den Gehweg ausweichen und schieben.
Diese zähe Angelegenheit ist für Katja Böhne aber wohl nichts neues.
OT Ich habs diesen Sommer schon öfter erlebt, aber so schlimm wie gestern noch nicht, weil so heiß wars bisher noch nicht und in den Vergangenen Jahren, wenns diese Temperaturspitzen gab, dann auch.
OT Ich war gestern mit Flip-Flops unterwegs, die bleiben definitiv kleben und da kann man sich hässlich die Füße verbrennen.
Verbrannte Füße sind für Katja aber nicht das Hauptproblem.
OT Viel schlimmer ist die Sorge dahinter und die Angst, dass wir in Frankfurt und in unserem Stadtteil überhaupt nicht auf die Hitze vorbereitet sind.
Auf RTL-Nachfrage teilt das Amt für Straßenbau und Erschließung mit, dass die momentan entstandenen Muster keine Gefährdung darstellen.
Da es sich hier nur um eine relativ dünne Schicht über dem ursprünglichen Deckenaltbestand handelt, ist aus unserer Sicht kein akuter Handlungsbedarf erforderlich.
Sobald sich das Material abkühlt, werden die entstandenen „Eindrücke“ an der Oberfläche wieder durch das Überfahren der Fahrzeuge „geglättet“.
Langfristig ist aber auf jeden Fall eine Sanierung des Straßenzugs vorgesehen.
Danach können Katja und alle anderen Anwohner hoffentlich wieder normal - auch im Hochsommer - über die Straße gehen – ohne Spuren zu hinterlassen.