Diese Szenen gingen im Netz viral: Ein Galerie-Besitzer spritzt eine Obdachlose mit einem Wasserschlauch ab, um sie zu verscheuchen. Das kam bei vielen Anwohnern überhaupt nicht gut an.
Alex Sakiyama, Anwohner
„Ich fand es wirklich beunruhigend. Ich denke, es ist nicht in Ordnung, egal wie gestört Sie sich in einer bestimmten Situation fühlen. Es ist nicht okay, jemanden mit Wasser zu bespritzen.“
Nach dem Vorfall sah Collier Gwin zunächst keine Schuld bei sich.
Collier Gwin, Galerie-Besitzer
„Es fällt mir schwer, mich zu entschuldigen, wenn wir keine Hilfe in der Situation hatten.“
Doch später bereute der 71-jährige Händler den Angriff offenbar doch.
Collier Gwin, Galerie-Besitzer
„Ich möchte mich zutiefst entschuldigen und verabscheue die Szenen im Video.“
In letzter Zeit soll es wohl öfter in dem Viertel zu Problemen mit Obdachlosen gekommen sein, wie diese Szene. Ein Mann, der offenbar unter Drogen stand, randalierte vor der Galerie des Beschuldigten.
„Es wurde chaotisch. Sie war chaotisch. Überall auf dem Bürgersteig war Essen, ein großes Durcheinander und sie schrie viel und wir konnten es im Gebäude hören. Es war hart, diese Frau braucht Hilfe.“
Ob diese Reaktion auf das Chaos jedoch gerechtfertigt ist, steht außer Frage. Bei dem Händler klickten am Mittwoch auf jeden Fall die Handschellen. Der Fall wird nun weiter untersucht.