Wer hat Heike Kötting ermordet - in diesem Haus in Dortmund? 33 Jahre suchen Ermittler nach einer Antwort, dann gelingt ihnen der Durchbruch. Einer der Fälle, den die Cold-Case-Einheit heute vor. Dank neuer Kriminaltechnik kommt sie einem der mutmaßlichen Täter auf die Schliche.
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Gregor Schmidt, Polizei Dortmund
„Der Beschuldigte ist an seiner Wohnanschrift festgenommen worden. Er hatte dann schon seinen Koffer gepackt, ein kleines Fluchtpaket gepackt und vor seiner Wohnung haben wir ihn dann abgegriffen.“
An Gegenständen, die damals am Tatort gesichert werden, hatte die Soko DNA-Spuren gefunden. Sie führen zu zwei Tätern – einem Mann und einer Frau, die inzwischen in Dortmund vor Gericht stehen. Den Prozess verfolgt auch Heike Nitzrath-Weber, eine Schulfreundin der Ermordeten.
Heike Nitzrath-Weber, Schulfreundin des Opfers
„Ich bin dankbar, dass das Ermittlerteam da nicht losgelassen hat und den Fall wieder aufgenommen hat.“
Mord verjährt nie und so rollen die Dortmunder Ermittler inzwischen weitere Fälle auf. So suchen sie nach dem Täter, der 1998 in Bergkamen diese Rentnerin tötet. Auch der Mord an Marc Gutte, einem 11jährigen Schüler, beschäftigt die Cold-Case-Kriminalisten. Zu diesem Verbrechen ermittelt auch Ulrich Kayser. Rentnercop, nennen ihn die Kollegen, denn trotz Ruhestands hilft er bei den neuen Ermittlungen mit.
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Ulrich Kayser, Cold Case-Ermittler
“Beim Anschauen der Tatortfotos stellen sich einem die Nackenhaare hoch. Das macht besondere Motivation. Und wir haben aktuell ja noch Spurenmaterial in Untersuchung.“
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Und manchmal helfen auch ungewöhnliche Methoden. Um einen Mord vor 37 Jahren aufzuklären erstellt die Polizei dieses Phantombild, indem sie eine Zeugin hypnotisiert.
Gregor Schmidt, Polizei Dortmund
„Insgesamt sind da 80 Hinweise eingegangen, die wir jetzt prüfen und bewerten.“
Etwa 1000 ungeklärte Morde werden allein in Nordrhein Westfalen neu bewertet und die Ermittler rechnen mit weiteren Erfolgen. So, wie im Mordfall Heike Kötting nach mehr als 30 Jahren.