Ein leichter Sommerregen hätte es für die Anwohner hier im Saarland sicherlich auch getan. Doch eine Unwetterfront ergießt sich am Abend förmlich über Ortschaften nahe Saarlouis und flutet Straßen. Kein Durchkommen gibt es hier für Anwohner, die ratlos vor der Wasserfront stehen. Und auf der A 620 sorgt eine riesen Pfütze für brenzlige Situationen. Was das Saarland mancherorts am Abend erlebte, haben Menschen in Nordhessen bereits zuvor über sich ergehen lassen müssen, wie in Trendburg zu Gott spüren. Wer sein Auto in Sicherheit bringen wollte, geriet in Lebensgefahr.
Es war eine kleine Welle und da war eine riesen Welle. Ich habe noch eine Frau gesessen, die an der Seite waren. Dann bin ich weg geschwommen und habe mich dann selber aus dem Auto gerettet.
Bevor die Autos vom Strom mitgerissen und wie Bauklötze aufeinandergestapelt wurden. Die massive Zerstörungsgewalt der Fluten zeigt sich überall im Ort Aufgerissene Straßen, Häuser, die hüfthoch unter Wasser standen. Auch im Norden Bayerns und in Thüringen sorgte Larissa für Überschwemmungen. Bilder, wie sie in diesem Jahr schon oft zu sehen waren. Allein im ersten Halbjahr 2024 beliefen sich die Unwettergesamtschäden schon auf 7 Milliarden €. Nach Angaben der Munich Re. Deshalb fordert auch das Versicherungswesen mehr Prävention, Überflutungszonen und keine Siedlungen in Risikogebieten.
Insgesamt sehen wir einen zunehmenden Trend an Naturkatastrophen, Schäden, insbesondere den wetterbedingten. Die wichtigsten Treiber hiervon sind Überschwemmungsschäden und schwere Unwetter Schäden auch bei uns hier in Deutschland.
Die genauen Schäden hier in Brandenburg Spuren müssen erst noch ermittelt werden. Eines steht aber schon fest Die Aufräumarbeiten werden noch Tage dauern.