Wie man trainiert - so spielt man auch! Der Leitspruch von Hansi Flick hat sich bisher bewährt - unter ihm ist die DFB Elf noch ungeschlagen. Doch mit Blick auf die Kadernominierung für den Kracher gegen Italien stellt ihn sein eigenes Credo vor eine ziemliche Herausforderung.
OT Hansi Flick
"Heut beim Training konnte man auch schon sehen, dass alle richtig motiviert sind. Das hat natürlich wieder gezeigt, dass es für uns Trainer nicht so leicht wird, da letztendlich auszuwählen."
Auswählen muss er aber, schließlich wird vom Bundestrainer nicht nur eine erfolgreiche Nations-League, sondern auch ein erster Fingerzeig in Richtung WM-Kader erwartet.
Ganz fertig gebaut ist Flicks Stamm-Elf nämlich noch lange nicht - dafür zeichnet sich aber ein Gerüst aus Leistungsträgern ab, an dem der Bundestrainer bis zur WM dann noch schrauben kann.
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Noch ist der nämlich eine Baustelle – aber immerhin zeichnet sich ein Gerüst aus Leistungsträgern ab, an dem der Bundestrainer bis zur WM dann noch schrauben kann.)
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An Manuel Neuer führt im Tor wohl kein Weg vorbei. Auch die Innenverteidiger Niklas Süle und Antonio Rüdiger scheinen gesetzt zu sein. Bayerns Achse aus Kimmich, Goretzka und Müller könnten auch bei Flick die Powerzentrale bilden, in der Sturmspitze hat Timo Werner die besten Karten.
OT Flick
"Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Das ist die Message, die ich jetzt auch gern mal so sage. Das Gesamtpaket gerade in der Offensive- da sind wir einfach happy und froh wir Trainer."
Nach zwei krachenden Turnier-Enttäuschungen unter Joachim Löw überlässt Flick auf der Jagd nach Deutschlands 5. WM-Titel nichts dem Zufall. Er gilt auch im Training als Motivator und akribischer Taktikfuchs. Ganz getreu seines eigenen Leitspruchs eben.