Alejandra ist wütend und enttäuscht. Denn den Job, den sie kann und so gerne gehabt hätte, hat sie nicht bekommen.
Auf TikTok erzählt die Frau, die Mitte 20 ist, von ihren Erfahrungen. Demnach habe sie sich auf eine Stelle in der Firma beworben, in der sie schonmal gearbeitet hat und alle sehr zufrieden mit ihr waren. Zufällig trifft sie die Personalchefin, die ihr erzählt, dass die Stelle bereits vergeben ist. Alejandra bittet um Feedback. Doch das schmeckte der TikTokerin, die in den sozialen Medien offen mit ihrer Multiple Sklerose-Erkrankung umgeht, gar nicht.
Laut der Personalchefin müsse die Generation Z verstehen, dass man nicht alles über sich selbst preisgeben muss. Auch dass Alejandra nicht wusste, wo sie sich in fünf Jahren sieht, war ein No go, so die Personalerin.
,,Wenn du nach deinem Fünfjahresplan gefragt wirst, ist das sehr besorgniserregend, wenn du sagst, dass du keinen hast. Das zeigt, dass du nicht gut mit Verpflichtungen bist, auch wenn du dir einfach etwas auf der Stelle ausdenken musst. Und ich glaube einfach, dass die Generation Z sich damit wirklich schwertut.“
Die Sicht auf ihre Generation findet Alejandra ungerecht. Denn sie will arbeiten und ist engagiert, aber eines will sie nicht!