Für Sinje, Philipp und Fritz war das Hozpiz Löwenherz ein Ort zum Aufatmen, Abschalten und Fallenlassen. Fritz leidet an einer seltenen Stoffwechselkrankheit und wird Zuhause bis zu 20 Stunden von einem Pflegedient betreut.
"Für Familien wie uns ist es die einzige Möglichkeit richtig Mal Urlaub zu machen, weil wir hier die Entlastung haben und die Pflege. Und außerdem ist es hier so wunderschön - Fritz mag sehr gerne spazieren gehen. Deswegen ist das mit dem Wald auch so toll, mit dem Garten."
Wegen der vielen Krankheitsfälle und hohem Personalmangel kann das Hospiz die Familie in Zukunft nicht mehr betreuen. Denn für die neuen Auflagen wohnen sie zu weit weg.
"Alle Familien wurden ja angeschrieben, ich konnte es wirklich nicht glauben, weil das für uns so ein Ankerort geworden ist. Und können einmal alles fallen lassen und nur aufgrund des Wohnorts nicht mehr die Möglichkeit haben."
Gerade erst habe Fritz zum Pflegepersonal richtiges Vertrauen aufgebaut. Und auch seine Eltern konnten das erste Mal seit seiner Geburt wieder für ein paar Tage alleine wegfahren. Doch das hier ist für die drei erstmal der letzte Besuch im Hospiz Löwenherz. Hoffentlich nicht für immer.