Luba Golosinskiy war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Als die 26-jährige Krankenschwester einige Stunden vor der Geburt ihrer zweiten Tochter ihren Dienst im Krankenhaus antritt, ahnt sie nicht, dass sie heute selbst medizinische Hilfe brauchen wird.
Wenige Stunden nach Schichtbeginn bekommt Luba Wehen und lässt sich untersuchen.
Zu diesem Zeitpunkt ist ihr Muttermund schon einige Zentimeter geöffnet.
Und dann geht alles ganz schnell: Ihr Mann kommt mit gepackten Taschen ins Krankenhaus, Lubas Fruchtblase platzt und nur 10 Stunden nach Dienstantritt hält sie ihre zweite Tochter im Arm – pünktlich zum Feierabend quasi.
Luba bleibt allerdings noch über Nacht im Krankenhaus. Und am nächsten Tag lernt ihre ältere Tochter dann ihre Schwester kennen - und ist gleich schockverliebt.
Nach einer außerplanmäßig langen Schicht geht’s dann ab nach Hause – zu viert.
Dass Frauen in Spartanburg bis zu ihrem Geburtstermin arbeiten müssen, hat in Lubas Fall also auch etwas Gutes.