Strassburg: In dieser Gegend in Schiltigheim wird Sophie Le Tan das letzte Mal gesehen!
Sophie Le Tan ist ein lebensfrohes, junges Mädchen - immer mit einem Lächeln im Gesicht - ein Familienmensch – der seine Eltern und Geschwister unterstützt.
Es ist ihr 20. Geburtstag, den sie abends im Kreise ihrer Familie feiern möchte. Aber vorher will sich Sophie noch eine Studentenwohnung ansehen. Danach wird die junge Frau nie wieder gesehen. Einfach so verschwinden, passt nicht zu Sophie - sagt ihr Cousin Laurent.
Unsere Reporterin und Laurent gehen an den Ort an dem Sophie verschwunden ist. Was ist hinter dieser Türe geschehen?
Die Familie geht zur Polizei – ins Visier rückt dieser Mann: Jean Marc Reiser. Mehere Zeugen haben bestätigt ihn mit Sophie gesehen zu haben. Außerdem findet die Polizei bei der Hausdurchsuchung DNA- und Blutspuren von Sophie in der Badewanne und im Keller. Eine Nachbarin von Reiser erzählt uns, dass es im Keller tagelang bestialisch gestunken hat!
Jean Marc Reiser tischt der Polizei eine Krude Geschichte auf. Er behauptet, er habe Sophie zufällig auf der Straße getroffen und ihr angeboten, ihre verletzte Hand zu verarzten. Deshalb auch die Blutspuren. Das kann nicht wahr sein! Denn Dennise trifft Sophie noch alleine im Treppenhaus!
OV
Er: Da war kein Blut? –
Sie: Nein! Ihre Hand war unverletzt.
Mit einer fiktiven Annonce ködert Reiser die junge Studentin in seine Wohnung – die er nicht vermieten möchte.
Die Schlinge zieht sich immer mehr zu! Doch erst ein Jahr nach Sophies Verschwinden folgt die schlimme Gewissheit. Im Oktober 2019 findet der Pilzsammler Alain Gomez menschliche Überreste in einem Wald - 30 Kilometer von Strassburg entfernt! Es sind die Überreste von Sophie!
Die Auswertung von Reisers Telefondaten liefert den entscheidenden Beweis dafür, das Reiser ihr Mörder ist: Nach Sophie Le Tans Verschwinden, war Jean Marc Reiser in diesem Waldstück unterwegs. Damit wird der heute 61-jährige überführt! Vor Gericht bricht er sein Schweigen und gesteht die Tat… Sophie Le Tan ermordet und anschließend in seiner Wohnung zerstückelt zu haben. Reiser behauptet allerdings – er habe nicht vorsätzlich gehandelt! Er hat aus Zorn gemordet nach abgelehnten Annäherungsversuchen! Das ist seine Version vor Gericht!
Das Gericht verurteilt Jean Marc Reiser vergangenes Jahr zu einer lebenslangen Haftstrafe mit 22-jähriger Sicherungsverwahrung. Reiser legt zwar Berufung ein - doch jetzt wird das Urteil bestätigt.
Sophies Familie kann so jetzt hoffentlich endlich in Ruhe Abschied von ihr nehmen.