Ja, sehr oft fragen wir uns im Supermarkt doch: War die Verpackung nicht mal größer, hat das immer schon so viel gekostet und wie ist das mit den Inhaltsstoffen.
Verbraucher werden immer wieder hinters Licht geführt.
Auf die Spitze getrieben haben das laut Foodwatsch in diesem Jahr die Pom-Bär-Ofen-Minis von Intersnack.
Denn: Geworben wird auf der Packung mit 50 Prozent weniger Fett - suggeriert: Die Chips sind gesünder. Was der Hersteller im Kleingedruckten aber versteckt, ist, dass in dem Produkt etwa sechs Mal so viel Zucker steckt wie in den Original Pomm-Bären.
„Intersnack will mit seinen fettreduzierten Chips offenbar
gesundheitsbewusste Eltern ansprechen. Die Verbraucher strafen Intersnack für seine zuckrige Kinder-Werbelüge ab“ heißt es von Foodwatch.
Die Firma wehrt sich. Man spreche nicht nur Kinder an, sondern die ganze Familie. Der Zuckergehalt käme durch einen veränderten Herstellungsprozess.
Reicht den Verbrauchern nicht. Pomm-Bär-Minis mit dem Goldenen Windbeutel auf Platz 1.
Auf Platz 2 knapp dahinter die Trinkmahlzeit von YFood.
Und auf Platz 3 der Porridge von 3 Bears.
Das Produkt - so Foodwatch wird mit tollen Slogan geworben - der kernige Klassiger, geheime Mischung garantiert ohne Zucker. Schaut man auf die Zutatenliste sind es schlichtweg Haferflocken zu einem sehr hohen Preis, so das Urteil des Verbrauchervereins.
Heißt für den Gang in den Supermarkt - Augen auf beim Einkauf, das Kleingedruckte lesen. Um nicht zu viel zu zahlen für zu wenig und ungesunden Inhalt.