Ukrainische Flüchtlinge auf Luxusjachten unterbringen? Das ist zumindest die Idee vom Hamburger CDU-Landeschef Christoph Ploß. Denn: Viele superreiche Russen, denen eine Nähe zu Putin nachgesagt wird, besitzen Schiffe, die so groß sind, dass sie jeweils über 100 Schlafplätze sichern könnten.
Der Bundestagsabgeordnete Ploß sagte dem "Spiegel", dass die Menschen aus der Ukraine so einerseits eine warme Unterkunft hätten. Andererseits würde man Kreml-Chef Wladimir Putin signalisieren, dass Deutschland an der Seite der Ukrainer stehe.
Die EU hat bereits umfangreiche Sanktionen gegen russische Oligarchen verhängt. Der Vorschlag, Geflüchtete in deren Prunkbooten zu beherbergen, ist daher nicht abwegig. Zumal Italien bereits ähnlich vorgeht und ukrainische Flüchtlinge in konfiszierten Mafia-Häusern unterbingt. In Deutschland sind solche Vorgehensweisen nicht üblich - noch nicht.