Oh Mann, da kommt was auf die Menschen in Florida zu. Wir sprechen jetzt mit unserem Reporter Oliver Beckmeyer, der für uns in Orlando, Florida ist, wo man sich jetzt auf den Hurrikan vorbereitet. Oliver Guten Morgen. Wie erlebst du die Situation gerade vor Ort?
Guten Morgen, nach Deutschland! Also die Menschen, die jetzt noch hier in diesem gefährdeten Gebiet unterwegs sind, die versuchen sich sprichwörtlich auf den letzten Drücker so gut es geht vorzubereiten. Was bedeutet, dass Nahrungsmittel Vorräte anschaffen für mehrere Tage. Dazu Leitungswasser, was man trinken kann, Am Ende also sauberes Wasser anschaffen für mehrere Tage, darüber hinaus Benzin fürs Auto, aber auch einmal für den Generator, den viele Menschen hier in ihren Wohnungen zu Hause haben, falls der Strom ausfällt. Dafür braucht man dann Benzin. Das sind die Dinge, die jetzt noch schnell besorgt werden müssen. Aber genau diese Dinge, die werden jetzt auch schon knapp. In etwa 1000 Tankstellen, das ist jede sechste Hier in Florida gibt es schon keinen Benzin mehr. Und auch die Hotelzimmer außerhalb der gefährdeten Regionen, die werden mittlerweile knapp.
Oliver Das ist das, was die Privatpersonen tun. Was macht denn der Bundesstaat, um sich auf Milton vorzubereiten?
Nun, man rechnet hier mit einem potenziell tödlichen Wirbelsturm. Deswegen hat man Tausende Nationalgardisten bereits hier in die Region beordert. Es gibt viele Hubschrauber, die angefordert wurden, damit man möglichst viele Rettungseinsätze dann auch durchführen kann, wenn der Hurrikan durchgezogen ist. Dazu hat man Fahrzeuge hier in die Region geschafft, die für Hochwasserlagen geschaffen sind. Also insgesamt bereitet man sich hier in Florida auf einen der wohl schlimmsten Wirbelstürme in der Geschichte des Bundesstaates vor.
Oliver Beckmann Du bist weiterhin für uns vor Ort und beobachtest die Situation den ganzen Morgen und hältst uns live auf dem Laufenden. Vielen Dank erst mal für diese Stunde. Bis später und pass auf dich auf.