"Let's do this": Mark Zuckerberg wirbt in den sozialen Netzwerken seines Meta-Universums für das neueste Puzzleteil: den Kurznachrichtendienst Threads. Angedockt an Instagram mit seinen mehr als zwei Milliarden Nutzern.
OT Mark Zuckerberg, Vorstandsvorsitzender Meta:
"Du meldest dich einfach mit deinem Instagram-Konto an, deine Follower sind schon da, und du kannst einfach loslegen."
Allerdings bis auf weiteres nicht in der EU, somit auch nicht in Deutschland. Aus Datenschutzgründen:
OT Thomas Riedel, Tech-Journalist:
"Es geht dadrum, dass Daten nicht einfach von einem Netzwerk zu einem anderen rübergeschubst werden dürfen. Das macht Meta leider sehr gerne und da gibt es auch einen Streit mit der EU. Deswegen wird es erstmal nicht in Europa verfügbar sein und wir wissen auch nicht genau, wann es passieren wird."
Trotzdem spielt die Verknüpfung mit Instagram Mark Zuckerberg beim Start von Threads in die Hände. Twitter widerum ist nach der Übernahme durch Elon Musk ins Wanken geraten.
Das Abomodell für das blaue Häkchen und die Einführung eines Leselimits haben Twitter geschadet. Und wechselwillige Nutzer dürften sich beim ähnlich aussehenden Meta-Konkurrenten Threads schnell zurechtfinden.
OT Matt Navarra, social media Berater:
"Es wird spannend sein zu beobachten, wie Elon Musk auf diese Bedrohung reagiert... Angesichts seines früheren Verhaltens in ähnlichen Situationen, würde es mich nicht überraschen, wenn wir wieder Spielchen und Rache-Aktionen von ihm sehen würden."
Tatsächlich will Elon Musk das unternehmerische Duell mit Mark Zuckerberg in einen echten Ring verlagern. US-Medien berichten, dass die Vorbereitungen für einen Schaukampf laufen und der 52-jährige Musk bereits fleißig trainiert. Allerdings wirkt der 13 Jahre jüngere und kampfsport-erfahrene Zuckerberg sportlicher. Ein Duell - es dürfte auch bei Threads} heiß diskutiert werden.