Hier im Gefängnis auf Mallorca sitzen die acht Männer aus Münster jetzt seit fast zwei Monaten. Bis vor kurzem mit ihm:
Ex-Mithäftling: "Ich habe die deutschen Jungs getroffen, sie kamen in Modul 5, in dem ich war. Sie waren sehr ängstlich, alle zusammen im Badezimmer, alle zusammen im Speiseraum. Sie waren sehr gut erzogen."
Von den Mit-Insassen seien die Deutschen gut integriert worden, Konflikte habe es keine gegeben:
"Sie können kein Spanisch, keiner von ihnen. Es gab einen Häftling, der Deutsch sprach und für sie übersetzen konnte. Er hat ihnen erklärt, wie es in der Kantine zugeht, wie man wo einkauft."
Zusammen hätten sie Fußball gespielt, Runden auf dem Spielfeld gedreht. Über den Vorwurf gegen sie, während ihres Partyurlaubs diese Bar mit weggeworfenen Zigaretten-kippen abgefacktelt zuhaben, hätten sie gesprochen:
"Sie sagten, sie hätten es nicht getan...Die Anwälte kamen sie oft besuchen."
Und versuchen, die Freunde aus Münster endlich hier rauszuholen. Die Zeichen dafür stehen gut: Nachdem die
Staatsanwaltschaft FÜR eine Freilassung der Deutschen plä-diert hat, muss jetzt nur noch der Richter entscheiden. Und das kann schon heute sein, dann könnten die acht Deutschen endlich die Gefängnismauern von Palma verlassen.