Retten, was noch zu retten ist. Simone Forthofer-Wack
ist nicht versicher-t, wie so viele hier in Blieskastel. Sie bangt um ihre Existenz.
"Es geht halt bei einem Geschenkeladen mit 100.000 kleinen Artikeln ist net so einfach, alles in die Hand zu nehmen, alles wegzupacken, so schnell konnte man net reagieren. Wir haben gemacht, was wir konnten, aber es ging halt sehr viel einfach ins Wasser, kaputt, ja. Es ist alles weg."
Noch immer sitzt der Schock tief, weil die Wassermassen die Altstadt am Wochenende so schnell überfluten - und damit auch ihren kleinen Dekoladen.
Weite Teile des Saarlands sind von den massiven Überschwemmungen betroffen, stellenweise hat es hier in nur 24 Stunden mehr geregnet als sonst im ganzen Monat. Und das hat enorme Schäden verursacht.
"Wir haben natürlich geholfen, wo es nur geht und jede freie Hand war nützlich. Wir haben alles zurückgekehrt und haben gesagt ok, wir helfen lieber denen, die es mehr getroffen hat, als uns. Und wir haben jetzt seit heute Morgen um 7 Uhr sind wir bei uns am Räumen."
Im benachbarten Rheinland-Pfalz trifft der Dauer-regen am Wochenende vor allem den Süden. Inzwischen hat sich die Lage zwar wieder entspannt, aber mit den heutigen Regenfällen könnte auch hier das Hochwasser wieder zurückkommen.
Mit DEM hat Dresden zwar nicht zu kämpfen. Doch auch hier zieht ein Gewitter über die Stadt; überrascht die Menschen vor Ort um kurz nach 17 Uhr.
"Zu diesem Zeitpunkt befanden sich eine größere Zahl von Menschen am Elbufer, die dort zum Teil gesessen sind, die zum Teil spazieren waren. Und diese Menschen wurden von diesem Blitzeinschlag getroffen"
Zehn Personen werden teils schwer verletzt. Zwei junge Männer erleiden einen Herzstillstand und müssen reanimiert werden.
Währenddessen dauern die Aufräumarbeiten im Saarland an - auch bei Simone Forthofer-Wack heißt es auch heute noch: ausräumen, aufräumen, saubermachen.
"Und da möchte ich auch einfach danke sagen an die Feuerwehrleute, an die THW, an die Stadt, an alle Freunde, Bekannte, Familie, dass sie einfach für uns da waren. Auch so viele Unbekannte, die einfach geholfen haben"
Sie hofft, dass es heute nicht wieder so schlimm regnet.