Nach unglaublichen 31 Tagen taucht er endlich auf! Freistand Charlie, der kleine Familienhund. Eigentlich war er noch nie weggelaufen – bis zu jenem Moment. „Ich war mit zwei Hunden unterwegs, mit diesem und einem größeren, und Charlie brauchte eigentlich nie eine Leine, bis er sie doch brauchte.“ Danach ist der Vierbeiner spurlos verschwunden – wochenlang kein einziges Lebenszeichen. Mitten im Winter ist er nun auf sich allein gestellt. Für Mama Evy kaum erträglich. „Nun, es gab Höhen und Tiefen. Als wir etwa in der dritten Woche waren und es drei Wochen und zwei Tage waren, wurde es ziemlich schwierig.“ Trotzdem verliert die Familie nie die Hoffnung und auch nicht die Energie. „Wir haben immer wieder Flugblätter aufgehängt und mit den Leuten gesprochen. Die Schulen, die Gemeindeblätter. Unglaublich. Die Menschen in dieser Gegend sind großartige Menschen, großartige Menschen.“ Nach langen drei Wochen wird Charlie zum ersten Mal gesichtet. Eine weitere Familie aus der Nachbarschaft, die Nadeaus, opfern ihre Zeit und alle helfen jede Nacht den Kleinen in der eisigen Kälte zu suchen – mit Erfolg. Am Ende ist es ausgerechnet der tiefe Winter, der Charlie rettet. Der Grund: Charlies Pfotenabdrücke im Schnee führten die Familie schließlich zu ihm. Einsam liegt er unter einem Auto – erschöpft, aber lebendig. „Charlie lebt und wir haben ein Lächeln im Gesicht. Und dass er eine Zukunft hat, verdankt er allen in der Nachbarschaft, vor allem der Familie Nadeau, ganz besonders. Wir sind sehr dankbar." Nach einem Monat voller Angst und Hoffnung gibt es ein Happy End: Die Familie hält ihren Charlie endlich wieder in den Armen. Und eines ist sicher – allein wird er nie wieder sein.