Hoch den Joint vorm am Brandenburger Tor. Beim Hiphop auf der Hanfparty dürfen Minderjährige aber nicht dabei sein. So sind sie, die neuen Regeln.
Die Landeshauptstadt Stuttgart feiert auch, nämlich das Frühlingsfest. Bevorzugtes Genussmittel hier: das Bier. Cannabis ist verboten. Und wenn doch geraucht wird?
Wie großzügig! Nicht so in Bayern: Kiffen in der Nähe von Kindern, auf Volksfesten und in Biergärten macht dort 1000 Euro Strafe.
Bayern prescht vor. Viele andere Bundesländer basteln noch an ihren Bußgeld-Katalogen. Ein Flickenteppich ist möglich. Die Tendenz ist: Vergehen werden teuer.
Bekifft am Steuer kostet heute 500 Euro. Demnächst vielleicht 3500. Der Bundestag bastelt noch am Gesetz. Der Grenzwert für die Strafe steht aber offenbar fest: Ab 3,5 Nanogramm des Wirkstoffs THC pro Milliliter Blut.
Und noch eine Verbotszone: Bahnreisende Kiffer müssen den letzten Zug VOR Betreten des Bahnhofs nehmen. Die Bahn will kein Cannabis in ihren Objekten.
Sie nehmen es gelassen. Die Aktivisten sind sich sicher: Kiffen wird trotz Regelstress bald völlig normal sein.