Elvis in Hamburg auf der Bühne - wie man ihn sich halt vorstellt.
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Der eigentliche Star des Abends aber: Ed Inuk. Klar, als Backgroundssänger eher im Hintergrund aber mit seiner Erfahrung ein ganz besonderer Teil des Ensembles. Wir treffen ihn vor seinem Auftritt und merken schnell - er ist angekommen in Hamburg.
{OT Ed Enoch; Freund von Elvis
2:20 EdEnoch1}
"Was sagst du zur Reeperbahn eigentlich? - ooh das ist wild, unerklärlich, und ich dachte so alt wie ich bin, habe ich schon einiges erlebt"
Von 1971 bis zu seinem Tod 1977 stand der heute 81-jährige mit Elvis Presley auf der Bühne. Im Gespräch merke ich, wie vertraut er dem Rockstar war.
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"In einer Freundschaft braucht man jemanden, mit dem man reden kann. Er war immer da und wollte immer da sein. Und die Musik. Oh, mein Gott. Ich meine, er war seiner Zeit so weit voraus, er war ein Geschenk Gottes. Und ich glaube nicht, dass er das jemals wirklich wusste. Aber wir wussten es!"
Musikalische Genialität gepaart mit jugendlicher Sorglosigkeit. Ein Mix, der Elvis vielleicht zum größten Solokünstler weltweit gemacht hat.
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"Wir hatten eine lustige Zeit. Er hat uns oft in Nashville angerufen. Wir lebten in Nashville, er in Memphis, und er rief an und sagte: "Hey, kommt vorbei! Ich habe ein paar neue Go-Karts. Wir hatten unseren eigenen Reisebus, riefen den Fahrer an und fuhren nach Graceland. Dort raus und kurvten über seinen Hof und seine Einfahrt."
Es vergeht kein Tag, an dem er nicht an seinen Freund denkt und seit Mitte Juni und noch bis Ende Juli steht Ed fast täglich in Hamburg auf der Bühne. Müde ist er nicht, sagt er.
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"Immer noch diese Power auf der Bühneß"
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"Ich glaube, das ist meine Bestimmung. Jeder braucht seine Bestimmung"
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"irgendwie macht es mich jung, lässt mich wieder jung fühlen, weil Musik kennt kein Alter"
Das kommt auch bei den Besuchern an -
das St. Pauli Theater direkt auf der Reeperbahn ist immer gut gefüllt. Elvis Fan und Immitator Grahame Pattrick kann sich noch gut an das Aufeinandertreffen mit Ed Enoch erinnern.
{OT Grahame Patrick; Elvis-Double
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"Ich meine, ich sah Ed an, er war einfach dieser Typ, den ich mein ganzes Leben lang im Fernsehen gesehen habe, das war einfach überwältigend. Also stand ich einfach auf, ging um den Tisch herum und umarmte ihn."
Der Ire verkörpert Elvis seit 27 Jahren und weiß was für einen Wert Ed Enoch für die Show hat.
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"Elvis stellte Ed immer als einen der stärksten Sänger vor, die er je gehört hatte."
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"Wenn ich es bis 80 schaffe, möchte ich diese Kraft haben, diese Kraft in dieser Stimme ist unglaublich."
Die Aufregung Backstage ist längst verflogen - fertig geschminkt, Perücke auf dem Kopf und ein kurzes Motivationsritual
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dann gehts auf die Bühne. Eine zweistündige Show zwischen Schauspiel und Gesang, die die Zuschauer Abend für Abend zurück in die 50er, 60er und70er katapultiert. Die Elvismusik bleibt im Kopf und nicht dass Ende Juli Schluss ist - ab dem 10. August sind Ed Enoch und das ganze Team dann in Berlin zu sehen.