Bittere Zeiten für Süßwarenfans. Nach der Schokolade von Ritter Sport sowie der von Lindt und Sprüngli ist jetzt auch die Milka teurer geworden. Die hundert Gramm Tafel kostet nun ein Euro neunundneunzig, statt ein Euro neunundvierzig. Ist Ihnen der krasse Preisanstieg bei Schokoladen auch schon aufgefallen?
Was am meisten zum Schoko-Schockpreis beiträgt: die stark gestiegenen Preise für Kakao, der ja bekanntlich in der Schokolade steckt.
"Grund dafür seien Ernteausfälle wegen des Klimawandels zum Beispiel einerseits große Dürreperioden, andererseits aber auch viele Überflutungen, also zu feucht. Und infolgedessen sind die Kakaopflanzen teilweise krank geworden“, sagt Torsten Knippertz, RTL-Verbraucherexperte.
Dass die Milka im Vergleich zum Vorjahr jetzt um rund dreißig Prozent teurer geworden ist, hat eine Auswertung des Preisvergleichs-Portals Smhaggle ergeben.
Und ein Ende der Schokokosten-Explosion ist nicht abzusehen. Die Lindt und Sprüngli Gruppe schreibt uns auf Anfrage: "Die Gruppe wird die Auswirkungen der steigenden Kakaokosten teilweise mit strengem Kostenmanagement abfedern, dennoch werden weitere Preissteigerungen in 2025 erforderlich sein. Den durchschnittlichen Preisanstieg für 2025 können wir Ihnen Stand heute nicht nennen."
Das hört sich gar nicht gut an. Was aber können wir tun, um den Preisanstieg wenigstens ein bisschen abzufedern?
"Tipp Nummer eins: Schokolade im Angebot kaufen. Die ist quasi unbegrenzt haltbar“, so Torsten Knippertz . „Tipp Nummer zwei: Lebensmittel Sonderposten, einfach mal online schauen, was es da gibt. Tipp Nummer drei: In den Fußgängerzonen gibt es oft Süßigkeiten-Discounter. Auch da wird Markenschokolade günstig angeboten."
Wer sich an diese Tipps hält, kann sich auch weiterhin das Leben Stück für Stück versüßen.