Die erste Nachricht, die Mut macht, gibt es nach Angaben des Pharma-Riesen AstraZeneca für Frauen mit Brustkrebs. In einer Studie haben Forscher herausgefunden, dass der Antikörper Trastuzumab-Deruxtecan, das Risiko, dass sich bestimmte Arten von Brustkrebs weiter ausbreiten, im Vergleich zur klassischen Chemotherapie, um 38 Prozent reduziert.
Ermutigende Forschungsergebnisse gibt es auch beim Thema Darmkrebs. Eine neue Immuntherapie, die den Antikörper Pembrolizumab enthält, könnte künftig die Chemotherapie ersetzen. Eine Studie hat gezeigt, dass bei über der Hälfte der Patienten, die diese neue Behandlung vor einer Operation statt der üblichen Chemotherapie erhielten, keine Krebszellen mehr nachweisbar waren. Bei den restlichen 41 Prozent wurde der Krebs während der Operation entfernt.
Hoffnungsvoll sind Wissenschaftler auch der mRNA-Therapie, die wir von den Corona-Impfungen kennen. Sie wird in Studien bereits erfolgreich gegen Hautkrebs eingesetzt. Laut des Pharma-Konzerns Moderna kann die Kombination des Impfstoffs mit dem Antikörper Keytruda das Risiko, dass der Krebs zurückkehrt oder dass der Patient daran stirbt, um fast die Hälfte senken. Der Impfstoff könnte schon im kommenden Jahr auf den Markt kommen.
Und: keine Panik bei Wucherungen unter der Haut. Oft steckt hinter dem Schreck ein harmloses Lipom – also ein gutartiger Tumor des Fettgewebes. Diese Knoten tun in der Regel nicht weh und sind klein, etwa ein bis drei Zentimeter. Sie sind meist völlig ungefährlich und müssen nur entfernt werden, wenn sie stören oder schmerzen. Eine kleine Operation reicht, um sie loszuwerden.