Butter, ein festes Stück des morgendlichen Frühstücks für viele, kann zurzeit eine teure Angelegenheit sein. Gibt es aber Alternativen, die genauso gut schmecken und mit denen man genauso gut kochen und Nahrung zubereiten kann?
Um diese Frage zu beantworten, haben Kathleen und Koch David Lerosier einen Geschmackstest durchgeführt, bei dem sie herkömmliche Butter gegen drei günstigere Alternativen antreten ließen - Streichfett, Margarine und vegane Butter. Auf den ersten Blick sehen alle Produkte ähnlich aus, aber wie verhalten sie sich beim Braten und Backen?
Sie starteten mit Pfannkuchen, die sie zuerst in normaler Butter anbraten. Danach gaben sie jeder der Alternativen eine Chance, vom Streichfett, das ein Gemisch aus Butter und pflanzlichen Fetten ist und 20 Cent günstiger ist, bis hin zur veganen Butter, die 40 Cent günstiger ist und von der Konsistenz her der Butter am nächsten kommt. Jede Alternative hatte ihre eigenen Eigenschaften und ihren eigenen Geruch, der von kaum wahrnehmbar bis deutlich pflanzlich reichte.
Um aber zu sehen, ob es beim Geschmack einen Unterschied gibt, entschieden sich Kathleen und ihre Kinder für einen weiteren Test – sie probierten einfache Butterbrote, aber auch Muffins, für deren Teig sie die verschiedenen Butterarten verwendeten.
Das überraschende Ergebnis: Kathleen favorisierte tatsächlich den Pfannkuchen mit veganer Butter und täuschte sich sogar beim Muffin-Test, wo sie davon ausging, dass der Muffin mit veganer Butter der mit echter Butter wäre. Bei der reinen Geschmacksprobe auf einem Butterbrot konnte sie nur als einzige die echte Butter identifizieren.
Insgesamt entpuppte sich die vegane Butter in diesem Geschmackstest als Überraschungssieger und stellte sich als eine günstigere und geschmacklich überzeugende Alternative zur herkömmlichen Butter dar.