Sieben Rettungsschiffe umkreisen inzwischen die Stelle im Atlantik, an der das Mini-U-Boot vermutet wird. Auch Spezialflugzeuge beteiligen sich an der Suche. „Wir setzen Sonar- Bojen aus, und versuchen, etwas zu hören. Im Suchgebiet beträgt die Wasser-tiefe fast 4.000 Meter. Es ist eine Herausforderung dort zu suchen", sagt ein Admiral der US-Küstenwache.
Normalerweise setzt das Tauchboot regelmäßig Signale ab. Diesmal aber brach der Funkkontakt zum Begleitschiff über Wasser schon knapp zwei Stunden nach Abtauchen der Titan ab. Seither gibt es keine Spur, kein Signal.
"Unsere Leute arbeiten rund um die Uhr. Wir tun, was möglich ist, um das Schiff und die Crew zu fin-den", sagt der Kapitän eines anderen Schiffes.
Inzwischen wird auch Kritik an der Ausstattung der Titan laut - etwa vom CBS-Journalisten David Pogue, der vergangenes Jahr an Bord war: „Ich wusste nicht, dass sie dieses Ding mit dem Zubehör einer Spielekonsole steuern. Ich wusste nicht, dass der Ballast gebrauchte Rohrleitungen war. Du kommst dahin, siehst das und dir wird ganz unwohl."
Die Retter setzen jetzt auf ein Spezialschiff aus Frankreich mit Tauchrobotern, die speziell in großen Tiefen nach dem Mini-U-Boot suchen.