Die aufgestellten Schutzwände sind massiv, doch an ei-nigen Stellen können sie die Wassermassen einfach nicht mehr halten, wie hier in Frankfurt an der Oder. Die Lage ist angespannt, dennoch gilt hier bisher „NUR“ Alarmstufe drei.
„ ist jetzt auch in einem Abschnitt süd-lich von Frankfurt oder die Problematik entstanden, dass da auch Straßen jetzt auf jeden Fall lang-sam zulaufen“
HIER gilt seit dem Abend sogar die höchste Alarmstufe. Im Landkreis Oder-Spree bei Eisenhüttenstadt und in Ratzdorf liegt der Pegel ei-gentlich um die 2,60 Meter. Im Laufe des Tages soll er lang-sam über 6 Meter steigen. Freiwillige vom Technischen Hilfswerk stellen die ganze Nacht Sandsäcke her. Pro Stunde 1500 Stück
„Also die Sandsäcke sind zwölf Kilogramm schwer. Das ist die optimale Menge um wirklich eine Deich-verteidigung aufzu-bauen“
Viele, die hier schon lange leben, denken automatisch an den Albtraum von 1997. Damals brachen Dämme, viele wollten bis zur letzten Mi-nute ihre Häuser schützen.
Heute soll der Höchststand an der Oder erreicht sein, am Freitag sollen die Pegelstände dann endlich sinken.
„Man hat hier aus diesem verheerenden Hochwasser 97 ge-lernt und viel in die Deiche inves-tiert. Der jetzige , der soll bis zu 7 Meter Wasser aufhal-ten können . Dazu hat man dann noch hier diese Spundwand installiert , die also auch noch mal ein zusätzlicher Schutz ist . Und da-mit fühlen sich ei-gentlich alle Bewoh-ner , mit denen wir so gesprochen haben , auch wirklich ei-nigermaßen sicher .“