Die Menschen wollen weg, niemand weiß, was hier in den nächsten Stunden und Tagen passiert.
Zusätzliche Fähren und Sonderflüge wurden eingerichtet - sie bringen die Bewohner und Touristen von Santorini nach Athen.
Vöxe hell
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Seit zwei Tagen kommt es alle zehn Minuten zu Erdbeben. Wir dachten, es nun besser ist die Insel zu verlassen, weil wir auch kleine Kinder haben. / Wir haben definitiv Angst.
Rund 200 Seebeben mit einer Stärke von bis zu 4,9 erschüttern die Region seit Sonntag.
An der Steilküste stürzt immer wieder Gestein ab, möglicherweise nur Vorboten für ein schweres Hauptbeben auf der Touristeninsel Santorini.
Kyriakos Mitsotakis
Wir haben ein sehr intensives geologisches Phänomen zu bewältigen. Ich möchte unsere Inselbewohner in erster Linie bitten, Ruhe zu bewahren und auf die Anweisungen des Katastrophenschutzes zu hören.
Auch in der Toskana fast 2000 Kilometer entfernt bebt die Erde, ob es einen Zusammenhang gibt - unklar.
Immer wieder geht der Blick von Experten in die Tiefe. Santorini liegt quasi auf einem Vulkan. Sollte der ausbrechen, droht eine Naturkatastrophe. Doch es gibt Entwarnung.
O-Ton Experte
10:10:44
Eher häufiger sind kleinere Eruptionen und Erdbeben Magnitude fünf, wie wir derzeit sehen. Und das ist eigentlich für diese Insel nicht ungewöhnlich. Der letzte Ausbruch liegt schon 70 Jahre zurück. 1950, das war ein eher kleinerer Ausbruch an der Insel und wäre auch eher das, was in Zukunft zu erwarten wäre.
Für bevorstehende schwerere Erdbeben sind bereits Rettungsteams auf der Insel, haben vorsorglich Zelte aufgebaut. Viele Geschäfte und die Schulen sind aktuell geschlossen. Niemand weiß, wann und wie stark/heftig die Erde hier das nächste mal bebt!