Mit Halten der Bauchdecke zusammen . Tag und Nacht laufen Infusionen in seinen Arm . Der 14-jährige ist mit einem Kumpel auf dem Weg zum Fußball , als er in Geseke lebensgefährlich verletzt wird . Mit einem Messer vor etwa einer Woche . Und der mutmaßliche Täter ist jünger als er selbst .
Die Klinge durchdringt den Magen , verletzt die Bauchspeicheldrüse . Davon bekommt der Schüler im ersten Moment gar nichts mit .
Der tatverdächtige Deutsch Bulgare wird noch in der Nacht gestillt . Der Junge ist zwar wegen Gewaltdelikten polizeibekannt , aber mit 13 Jahren noch nicht strafmündig . Das Jugendamt bringt ihn deshalb in die geschlossene Abteilung einer Psychiatrie . Zur gleichen Zeit rettet eine Notop das Leben seines Opfers . Devins Mutter fordert jetzt strengere Maßnahmen gegen Jugendgewalt .
Ähnlich sieht das auch NRW Innenminister Herbert Reul . Im April sagt er , dass er eine Herabsetzung des Strafmündigkeit Alters für denkbar hält . Gegenwind gibt es damals von den Grünen . Der Koalitionspartner möchte viel mehr auf Präventionsmaßnahmen setzen . So oder so Eine mögliche Gesetzesänderung müsste ohnehin in Berlin beschlossen werden , nicht in Düsseldorf . Währenddessen hoffen Devon und seine Familie auf eine schnelle Genesung . Der Teenager hat noch große Träume .
Dass er dazu überhaupt noch die Chance hat , hat er ausgerechnet Freunden des mutmaßlichen Messerstechers zu verdanken . Im Gegensatz zu ihrem Kumpel sind Sie nicht weggerannt . Sie haben sich um Devon stellt das Wunde gekümmert und ihm wahrscheinlich so das Leben gerettet .