Vor allem im Südwesten hat der Mix aus Schnee und Regen die Straßen in der Nacht schon in eine Eisbahn verwandelt.
In Schutterwald bei Offenburg rutscht dieser Pick up zuerst gegen einen Baum und dann in den Fluss. Der Fahrer bleibt unverletzt. Die Feuerwehr muss mit einem Kran anrücken.
Marco Dürr, Bergungsleiter: "Aktuelle schwierige Situation: Erstens ist es hier arschglatt. Da müssen wir schauen, dass unser LKW selber nicht wegrutscht. Und weil der ja auch noch an einer Brücke hängt, müssen wir den rauslupfen. Und es ist ein größerer SUV, der über 3 Tonnen hat, der auch noch mit Wasser vollgelaufen ist."
Eine Rutschpartie auch wenige Kilometer weiter nördlich auf der A5: ein Kleinbus rutscht in die Leitplanke. Dieser Fahrer schlittert mit seinem Wagen auf der Ausfahrt sogar in den Graben.
Autofahrer: "Ganz normal wollte ich rausfahren. Bin auch vorsichtig gewesen und langsam. Aber auf einmal habe ich die Kontrolle verloren und das Auto ist mir ausgerutscht."
Der Deutsche Wetterdienst spricht von einer äußerst markanten Wetterlage: eine Warmfront bringt zuerst Schnee. Dann Regen, der den gefrorenen Boden sofort spiegelglatt macht.
Die Wetterfront breitet sich Richtung Nordosten aus. In Wilhelmsburg bei Hamburg rutschte dieser Transporter von der Straße und kippte am Deich dann auf die Seite. Die Feuerwehr musste den leicht verletzten Fahrer aus seinem Fahrzeug befreien.
Im Laufe des Tages soll sich die Lage im Südwesten beruhigen. Die Temperaturen können sogar bis auf 13 Grad steigen.