Als die Retter an der Unglücksstelle ankommen, ist der Paraglider bereits tot. Der 81-jährige Deutsche war alleine mit seinem Gleitschirm unterwegs. Eine Gruppe der hessischen Flugschule Wasserkuppe hat das Unglück mit angesehen, berichtet der Ausbildung.
„Dann ist die Thermik zu stark geworden, der Schirm ist in eine Absturzsituation gekommen und dann ist er aus 100 Metern auf Stein aufgeschlagen.“
Der Unglücksort liegt im Süden der Türkei am über 1900 Meter hohen Berg Babadag war er losgeflogen. Paragliding ist dort eine der Hauptaktivitäten, vor allem wegen des Überflugs des Strandes in Fethiye. Doch ungefährlich ist das nicht. Erst vergangen Monat waren bereits bei einem Tandemsprung zwei Männer im Alter von 22 und 29 Jahren abgestürzt und gestorben. Die türkischen Behörden prüfen, ob es Sicherheitsprobleme gibt. Doch Materialfehler sind wegen der Einfachheit des Systems unwahrscheinlich.
„Wenn ein Unfall passiert, dann ist es immer ein Pilotenfehler gewesen.“
Paragliding gilt grundsätzlich als ziemlich sicher. Trotzdem berichtet der Deutsche Gleitschirmverband von durchschnittlich neun Todesfällen pro Jahr.