Initiativen für den Klimaschutz: Der Unterschied zwischen Forst und echten Wäldern
Video lädt...
Deutschland sind echte wilde Wälder eine Seltenheit, da nur etwa drei Prozent der bewaldeten Fläche als solche gelten, während der Großteil Forstwirtschaft ist. Rund 780.000 Waldbesitzer besitzen meist kleine Flächen, was die Schaffung großer Schutzgebiete für bedrohte Arten erschwert. Die Bundesregierung hatte das Ziel, bis 2020 zwei Prozent der Fläche in Wildnis zu verwandeln, erreichte jedoch nur 0,6 Prozent. Der Verein "Geo schafft Wildnis" kauft nun Flächen, um die Natur zurückzugeben und den Klimaschutz zu fördern.
Dieser Wald hier ist eine echte Seltenheit in Deutschland. Denn so richtige Wälder haben wir hierzulande kaum noch. In der Regel ist das Ganze Forst und damit Hallo zum Klima Update aus einem Wald südlich von Hamburg. Ein Drittel der Gesamtfläche Deutschlands ist bewaldet. Doch echte wilde Wälder machen davon nur etwa drei Prozent aus. Der Rest ist Forst. Der Unterschied dort wurden oder werden Bäume gezielt gepflanzt und gefällt. Der Großteil dieser Forstflächen gehört Privatleuten. Etwa 780 000 Waldbesitzer gibt es in Deutschland. Viele davon haben nur wenige Hektar. Das erschwert natürlich große zusammenhängende Schutzgebiete. Doch genau die brauchen bedrohte Arten wie die Wildkatze, Luchs und Co. Außerdem ist Wildnis wichtig für den Klimaschutz. Die Bundesregierung wollte deshalb eigentlich schon bis 2020 zwei Prozent der Fläche Deutschlands in echte Wildnis verwandeln. Geschafft hat sie nur etwas mehr als 0,6 Prozent. Deshalb kauft der Verein "Geo schafft Wildnis" jetzt Flächen sowie diesen Wald hier, sie der Natur zurückzugeben.