Offene Worte von Dolly Buster!
Seit Jahren bestimmen Tinnitus und Depressionen den Alltag der ehemaligen Dschungelcamperin. Dazu gesellen sich auch immer wieder Panik-Attacken, wie die 54-Jährige uns jetzt im Interview verrät.
„Mir geht es mal gut, mal nicht gut und und ich bin dann immer selber auch froh. Ich war ja schon letzte Woche da. Und tatsächlich war das so, dass mich immer so ein paar Begleitpersonen vom Studio zur Toilette bringen, weil ich das alleine nicht geschafft habe irgendwie. Das ging auf meinen Kreislauf. Das war eine Panikattacke. Alles zusammen, irgendwie Kreislauf vor allem. Aber ich habe mich dann hingesetzt und man sieht, man hat mir dann wieder nicht mehr angesehen. Und heute war es aber Gott sei Dank nicht so, das ist aber Zufall. Das hätte auch genauso passieren können. Das weiß ich vorher nie.“
Das Schlimmste sei die Angst vor der Angst, erzählt Dolly uns weiter.
„Wenn du gehst und denkst, du könntest jetzt umfallen, dann steigert sich die Angst.“ /„Das macht dich so machtlos, weil du denkst, du hast die Kontrolle über dich verloren. Aber das ist nun mal halt so.“
Wenn es um das Thema Depressionen gehe, erlebe der ehemalige Erotikstar immer noch viel Unverständnis - auch im direkten Umfeld:
„Für meine Mutter es schlimmer war. Öffentlich zu hören, dass ich Depressionen habe, als zu erfahren, dass ich Pornofilme mache.“ / „Man muss einfach mal den Leuten klarmachen, die Eltern sind auch nicht schuld, wenn du Depressionen hast und du bist auch nicht schuld. Niemand ist schuld.“
Für Dolly ist es daher wichtig, offen mit ihrer Erkrankung umzugehen. Denn für Depressionen müsse sich niemand schämen…