Tobias Regner im Interview: DAS wurde aus dem DSDS-Gewinner von 2006
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Tobias Regner (41) war DER Rockstar unter den Kandidaten bei Deutschland sucht den Superstar – doch seit einigen Jahren kommt er in ruhigere Fahrwasser. Der Gewinner der dritten Staffel im Jahr 2006 erklärt im RTL-Interview, warum er die Musik für eine neue berufliche Perspektive pausiert und womit er jetzt durchstarten will.
Erinnert ihr euch noch an Tobias Regner?
Bekannt wurde er 2006 als Gewinner der dritten Staffel der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“
Jetzt, 18 Jahre später, blickt er mit gemischten Gefühlen auf diese Zeit zurück:
„Also ich muss sagen, dass sich dadurch wirklich viel geändert hat, wenn nicht sogar mein ganzes Leben. Weil naja, ich werde ja interessanterweise immer noch hier und da erkannt. Selbst nach 18 Jahren. Es ist natürlich lange nicht mehr so oft wie damals, weil ja, die Zeit verändert einen natürlich auch. Ich habe nicht mehr die Frisur von damals. Ich werde älter, natürlich. Und es dreht sich schon wirklich viel in meinem Leben oder hat sich viel in meinem Leben um dieses Thema DSDS gedreht und um den Sieg damals. Jetzt langsam, seit den letzten Jahren, seit ich die eigenen Songs mal auf Eis gelegt habe, kann ich das Ganze so ein bisschen abhaken, ein bisschen abschließen. Das hat auch damit zu tun, dass ich vor knapp vor sechs Jahren zum ersten Mal Vater geworden bin. Und da hat sich bei mir im Kopf einfach was geändert. Da war Schluss mit Rock'n Roll. Da war der Fokus auf Familie ernähren, Geld verdienen. Und ab dem Zeitpunkt habe ich meine eigenen Songs einfach auf Eis gelegt. Weil ich muss ganz einfach gestehen, ich habe in den Jahren, in denen ich mit deutschen Popsongs versucht habe, wieder an den Start zu kommen, habe ich nicht wirklich viel verdient.“
Obwohl der 42-Jährige noch ein unveröffentlichtes Album in der Schublade hat, will er jetzt erstmal einen anderen Karriere-Weg einschlagen:
„Der Hintergrund ist, dass ich mir ein zweites Standbein aufbauen möchte als Voice-Over-Sprecher, sprich Werbung, Erklärvideos, was man alles so kennt, wo jemand im Off spricht, den man nicht sieht. Und da habe ich auch schon einige Firmen, für die ich spreche, also Erklärvideos, Dokumentationen und da baue ich mir eben gerade etwas auf und das möchte ich von zu Hause aus machen können. Denn ein Studio zu gehen, ja, muss man heutzutage nicht mehr. Man braucht eigentlich nur noch ein Interface, ein Studio, Mikro und und einen Raum, der halt einigermaßen gut klingt. Und den habe ich mir jetzt so weit gebaut, hier bei mir zu Hause. Und von hier aus arbeite ich. Ich spreche meine Texte ein, spreche Hörbücher ein, habe auch schon ein paar veröffentlicht jetzt und das ist so ja der nächste Schritt. Sagen wir es mal meinem Alter angemessen in Richtung sesshaft werden. Nicht so viel unterwegs sein müssen.“
Seine Vorsätze für 2024 liegen für Tobias daher klar auf der Hand:
„Ja irgendwie das noch besser unter einen Hut zu kriegen. Organisatorisch, dass ich viel arbeiten kann, aber auch viel für die Familie da sein kann. Keine Ahnung, wie ich das hinkriegen werd, aber ich werde es hinkriegen. Ähm. Dann natürlich das Album veröffentlichen. Hörbuchaufträge an Land ziehen noch und nöcher. Genau. Aber im Prinzip bewegt sich alles so in den vier Bereichen: Musik, Sprecher-Business, Family, Sport. Vielleicht auch ein bisschen öfter kochen.“
Na, das hört sich doch nach einem guten Plan an. Und dafür drücken wir ihm ganz fest die Daumen!
