Beim Thema KI war es zuletzt eher ruhig um Apple und Firmenchef Tim Cook. Zur Entwicklerkonferenz gibts jetzt aber große Ankündigungen.
Tim Cook, Geschäftsführer Apple:
"Wir haben festgestellt, dass die Entwicklungen im Bereich der generativen Intelligenz und der großen Sprachmodelle leistungsstarke Funktionen bieten, die unsere Produkte auf ein neues Niveau heben."
Und Apple tischt in Sachen KI auf: Der Sprachassistent Siri wird gründlich überarbeitet, kann künftig mehr Aufgaben übernehmen und beispielsweise per Sprachbefehl Fotos bearbeiten. Besonders spielerisch ist auch diese Funktion, mit der sich via Textbeschreibung komplett neue Emojis erstellen lassen.
Zwar nutzt auch Apple KI bereits seit einigen Jahren - allerdings eher im Hintergrund. Beim Einsatz generativer KI zögerte der Tech-Riese bisher.
Malte Mansholt // Digital-Redakteur Stern:
"Die meisten Unternehmen haben KI als Produkt und bei Apple ist KI immer ein Element, um Produkte aufzuwerten. Insofern war Apple nicht ganz so abhängig davon, bei diesem KI-Spiel mitzuspielen."
Doch zuletzt hatten andere Player wie Microsoft oder Google den Druck erhöht. KI-Vorreiter OpenAI ist nun künftig sogar Partner von Apple. Weiß Siri mal nicht weiter, kann der Nutzer auch auf ChatGPT zugreifen.
KI-Funktionen, die Rückenwind für den zuletzt schwächelnden iPhone-Absatz bringen sollen - das mit Abstand wichtigste Produkt von Apple.
Neues gibt es übrigens auch von der Vision Pro, mit der Nutzer in einen Mix aus virtueller Realität und realer Umgebung eintauchen können:
Apples Computer-Brille soll am 12. Juli in Deutschland auf den Markt kommen. Kaufpreis: rund 4.000 Euro.