Gerard Piqué wurde mit Spanien Welt- und Europameister - jetzt ist der Ex-Fußballstar Herrscher seines eigenen Imperiums: Gemeinsam mit anderen Fußballgrößen hat er die Kings League gegründet. Einen Kleinfeld-Wettbewerb, bei dem sieben Spieler statt wie sonst elf pro Mannschaft gegeneinander antreten: auf dem Platz stehen vor allem Amateure und Internet-Stars.
Gerard Piqué
Gründer "Kings League"
"Unser Gras ist schwarz, das ist schon mal etwas völlig anderes. Wir wollen eine Mischung sein aus Fußball und Videospiel."
Nach dem großen Erfolg in Spanien und Südamerika ist in Deutschland jetzt eine eigene Liga gestartet. Präsident ist Bastian Schweinsteiger. Die Spielregeln wild: so darf Box-Legende Felix Sturm auswürfeln wie viele Spieler in den letzten beiden Minuten vor der Halbzeitpause auf dem Platz stehen dürfen. Und mehr noch:
"Es ist nicht ein normales Fußballspiel, da gibt es Jokerkarten wie beim Monopoly, zwei Felder vor, ein Feld zurück, das Tor zählt doppelt."
Im Internet kommentieren tausende Fans die Spiele parallel. Zwei deutsche Teams werden sich in den kommenden Wochen für die Club-Weltmeisterschaft Anfang Juni qualifizieren.