Nachdem Susans Vater vergangenes Jahr an Krebs gestorben ist, genau so wie ihre Mama vor Jahren - gab es für die Schauspielerin nur noch einen Ausweg: eine Traumatherapie.
OT Susan: „Gleichzeitig bin ich tottraurig, dass er das alles nicht sieht. Und gleichzeitig gäbe es das alles gar nicht wenn es so nicht passiert wäre."
Das Geschenk der Gleichzeitigkeit, so heißt ihr Buch, in dem sie unter anderem über ihre ungewöhnliche Trauerbewältigung schreibt. Denn die 44-Jährige hat eine Heiltherapie mit Zauberpilzen gemacht.
OT Susan: „Es ist ein super schmerzhafter Prozess so wie jede Therapie. Wenn du in deinen Schmerz reinwillst, gibts keine Abkürzung. Dann gehts da durch. Und das ist super super schmerzhaft, aber Schmerz ist Heilung."
Die Therapie durfte nur unter strenger Aufsicht mit einem Coach durchgeführt werden. Möglich ist das nur in den USA oder in den Niederlanden. Bei uns ist das verboten. Denn in den Pilzen ist Psilocybin enthalten, ein psychoaktiver Wirkstoff.
OT Specht: „Die aktive Substanz in den Pilzen verändert unsere Wahrnehmung. Unser Denken. Es kann zur reaktivierug von Psychosen kommen, wenn diese angelegt sind, alle die die Psychjatrische Erkrankungen haben da kann es schnell zu Horrortrips kommen.“
Die Droge ist auch deshalb so gefährlich, weil man ohne Aufsicht Gefahrensituationen nicht mehr einschätzen kann. Pilze sollen aber auch Depressionen lindern und wie in Susans Fall Ängste und Trauer bekämpfen können. 8 Stunden hält die Wirkung der Droge an. Susan hatte in der Zeit keinen Hunger, keinen Durst und hat viel geweint. Aber wäre diese Art von Therapieansatz auch bei uns in Deutschland möglich?
OT Janina Hagemann,Pschologin
01:55 ich würde eher davon abraten. //
3:13 wir wissen ja nicht was das macht mit dem Körper und das bringt sämtliche Emotionen hervor. viel besser ist psychotherapie. Das ist eine bessere alternative.
In Susans Fall - sagt sie - hat es geholfen. Experten warnen ausdrücklich vor Magic Mushrooms. Also bitte auf keinen Fall nachmachen.