Dieser Chip könnte das Leben von Natalie Boller revolutionieren. Als eine der ersten weltweit erhält sie einen Chip, der sie nachts wieder ruhig schlafen lassen soll. Die Britin leidet an Schlafapnoe – Atemaussetzer, die ihren Körper bis zu 30 Mal pro Stunde nach Luft schnappen lassen und nicht ihr den Schlaf rauben.
"Er hat Angst, dass ich sterben werde. Er sagt, es klingt schrecklich. Es hört sich an, als würdest du ersticken und nach Luft schnappen."
Weltweit leiden fast eine Milliarde Menschen an dieser Krankheit. Schlafapnoe erhöht die Gefahr für Schlaganfälle und Herzinfarkte um bis zu 30 Prozent. Er wird in einem kleinen Pad unter das Kinn implantiert und sendet nachts elektrische Impulse an den Zungennerv. Er wird in einem kleinen Pad unter das Kinn implantiert und sendet nachts elektrische Impulse an den Zungennerv.
Das verhindert, dass die Zunge die Atemwege blockiert. Atemaussetzer und das typische, laute Schnarchen
-kurz schnarchen frei-
werden so deutlich reduziert.
"Das bedeutet, dass die Patienten ruhiger atmen und besser schlafen können. Ziel ist es, die Häufigkeit und das Ausmaß der Atemblockaden deutlich zu verbessern."
Ob das Chip-Verfahren auch nach Deutschland kommt und die Krankenkassen die Kosten übernehmen, ist noch unklar. Für Betroffene könnte es jedoch heißen: endlich tief schlafen – und auch die Partner bekämen ihre wohlverdiente Nachtruhe.