Es ist diese Entschlossenheit, mit der uns Cheyenne Ochsenknecht überrascht, als wir Sie auf ihren Vater Uwe Ochsenknecht ansprechen.
Aber was ist passiert? 2009 lassen sich Natascha und Uwe Ochsenknecht scheiden. Cheyenne ist damals neun. Sie und ihre Brüder bleiben bei Natascha in Berlin. Uwe Ochsenknecht zieht nach Mallorca. Er ist 2400 Kilometer weit weg als Cheyenne in Deutschland. Die Folgen des öffentlichen Rosenkriegs ihrer Eltern zu spüren bekommt. In der Schule wird sie als Promietochter gemobbt, und gemeinsame Zeit mit Papa gibt es plötzlich nur noch, wenn es die Terminkalender zulassen.
Sie selbst will es mit ihrer eigenen Familie besser machen. Mit ihrem Mann Nino hat sie zwei kleine Kinder. Sie leben auf einem Bauernhof in der Nähe von Graz in Österreich. Von hier gibt es sogar täglich Direktverbindungen nach Mallorca. Zwei Stunden Flugzeit. Aber ihr Vater habe sie in all den Jahren gerade einmal viermal besucht. Und mittlerweile hat die 24-jährige keine Lust mehr, ständig auf die Liebe und Zeit ihres Vaters zu warten.
Kein Kontakt zu ihrem Papa zu haben, tut Cheyenne momentan gut. Aber diese Szenen aus der neuen Staffel ihrer Reality Show The Ochsenknechts zeigen auch Dahinter stecken viele verletzte Gefühle.
Mittlerweile geht Cheyenne gelassener damit um. Sie hat sich ihr eigenes gesundes Umfeld aufgebaut, wie sie sagt. Eine eigene kleine Familie. Und für dieses Glück braucht sie ihren Vater nicht mehr.