„Ich höre meine eigene Musik nicht gerne.“
Sagt Rapper Bushido – und das, obwohl er doch mit „Jupiterring“ gerade einen Song rausgebracht hat.
(FREISTAND Musikvideo)
Der Song ist eine kleine Ausnahme im Bushido-Kosmos. Er richtet sich an seine Frau Anna-Maria, ist extrem emotional und ehrlich. Die Texte des Berliners waren früher deutlich härter.
„Da stehe ich zu 100 Prozent zu. Das ist die Art von Musik, die ich persönlich mag. Die muss nicht jeder mögen aber ich denke, wir sollten alle so tolerant sein, dass jeder jedem das gestattet, solange er nicht jemanden damit verletzt oder einschränkt.“
Heute geht das aber nicht mehr so wie damals, auch weil Anis, wie Bushido bürgerlich heißt, mit seiner Frau und seinen Kindern ein neues Leben führt. Trotzdem geht er mit seinen Kindern sehr offen und ernsthaft um, wenn es um seine härteren Texte geht.
„Und dann ist es auch in Ordnung, wenn die mal aus Versehen was hören, was ich nicht so am Essenstisch sagen würde aber dann gehört das dazu. Die schimpfen dann mit mir ein bisschen: "Papa, was hast du da gesagt?!" "Ey, ihr habt nichts gehört. Habt ihr verstanden? Ihr habt nichts gehört." "Okay, wir haben nichts gehört." Ich so: "Okay, alles klar. Wie schmeckt euch das Essen?" "Boah, lecker!" Ich so: "Okay, Dankeschön."
Und dieses Familienleben genießt Bushido gerade so sehr. Musik spielt für den 44-Jährigen derzeit keine Rolle. Und seine eigenen Songs hört er sowieso nicht.
„Weil ich hab nichts gegen meine Musik, aber ich mache die Musik und ich habe die Songs in meinem Kopf. (…) Und ich mach die Musik gerne, aber keiner soll sich einbilden, dass er wichtiger ist als das, was mein Leben bedeutet.“
Wie das aussieht, können Sie in der Dokumentation „Bushido – Reset“ sehen. Alle Folgen gibt’s ab sofort auf RTL+.