Als die spanische Polizei dieses Bild bei Google Street View sieht, ist sie sicher: Hier legt ein Mann offenbar eine verhüllte Leiche in einen Kofferraum. Offenbar hatte der mutmaßliche Mörder nicht bemerkt, dass ein Google-Auto für ihre Online-Karten Aufnahmen macht – genau in dem Moment, als er wohl die Leiche entsorgen will.
Der Schauplatz des mutmaßlichen Verbrechens ist das 50-Seelen-Dorf Tajueco knapp 200 Kilometer nordöstlich von Madrid. Vor rund einem Jahr verschwand hier ein 33-jähriger Kubaner. Seine Verwandten hatten ihn als vermisst gemeldet.
Im Laufe der Ermittlungen entdeckten die Beamten dann das Google Bild und verfolgten das Auto zurück bis zu einem Friedhof. Unter einem aufgebrochenen Grabstein entdeckten sie schließlich menschliche Überreste.
Wenig später verhaftet die spanische Polizei die Ehefrau des Toten und einen im Dorf bekannten Barbesitzer
Anwohner: "Ich kannte ihn vom Sehen. Er schien ein guter Mensch zu sein. Er kam, um die Bar zu öffnen und spätabends ging er wieder."
Die Polizei vermutet, dass der Barbesitzer und die Ehefrau des Opfers eine Affäre hatten und ihn ermordeten, als dieses das herausfand.