Als RTL-Moderatorin Tanja Bülter im Herbst 2020 Knoten in ihrer Brust ertastet, ändert sich alles. Sie tut das einzig Richtige und geht zum Arzt. "Ich habe einfach nicht damit gerechnet, dass es mich trifft, weil ich immer gesund war, mich gesund ernährt habe, Sport gemacht habe", erzählt sie heute. "Alle Indikatoren waren bei mir nicht vorhanden, insofern war ich fest davon überzeugt, dass es mich nicht trifft."
Doch dann die Diagnose: bösartiger Brustkrebs! Eine Krankheit, die auch heute noch tödlich enden kann. "Ich weiß noch, wie ich aus dem Krankenhaus kam und nicht mehr Auto fahren konnte, ich stand unter Schock, wie im Nebel."
Doch es gibt Hoffnung für die Patientinnen: Laut einer Langzeitstudie der Universitäten Oxford und Birmingham sterben heute deutlich weniger Frauen an Brustkrebs als noch in den 1990er Jahren. Das Sterberisiko in den ersten 5 Jahren nach der Diagnose sei seitdem von 14,4 auf 4,9 Prozent gesunken.
"Das sind Daten, die ich auf drei wesentliche Faktoren zurückführen würde: Früherkennung, Screening, das Erkennen von kleinen Tumoren und zweitens die Behandlung des frühen Brustkrebses", erklärt Professorin Dr. Diana Lüftner, Chefärztin an der Immanuel Klinik Märkische Schweiz, im Gespräch mit RTL. "Und auch die Behandlung von metastasiertem Brustkrebs, aber die ersten beiden Faktoren sind die wichtigsten."
Genau deshalb ist Brustkrebsvorsorge nach wie vor lebenswichtig! Worauf Sie dabei achten sollten, sehen Sie im Video.