7 „High! Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn das ist ein Hanflabyrinth.“ Walter: Die Pflanzen wachsen noch, sind gerade in der Halbzeit.“
Derzeit stehen die Hanfpflanzen noch bei 1,80m, aber sie werden in den kommenden Wochen 3,5 bis 4m hoch.
6OT Rebekka: „Keine Sorge, hier nichts illegal. Diese Pflanzen sind nur für das Labyrinth da.“
Hier in Pohl-Göns bei Butzbach wächst eine Sorte mit einem extra niedrigen THC-Gehalt, also ohne berauschende Wirkung. Dieses Hanf bietet andere Vorteile, gleich mehrere:
19OT Steffen: „Diese Pflanze verbessert den Boden. Man braucht weder Pflanzenschutz noch Düngung. Fördert unheimlich die Bodengesundheit und Bodenleben, lockert den Boden auf. Eine sehr interessante Pflanze.“
3OT Walter: //vorn kürzen „Hat hohe Biomasse, man kann viel Energie daraus gewinnen, durch Pellets. Und es ist eine Nahrungsmittelpflanze. Zum Schluss kommt da eine Nuss oben dran. Und diese Nuss kann man pressen, mit Eiweißen, man hat die eierlegende Wollmilchsau.“
Walter hält das Labyrinth derzeit machbar in nur 20-30 Minuten. Wenn die Pflanzen in einem Monat noch größer sind, lässt sich nicht mehr drüber sehen. Dann können es auch 3-4 Stunden werden.
5OT Rebekka: „Ich gebe mein Bestes und versuche in 20 Minuten wieder da zu sein.“
Wenn unsere Reporterin Rebekka da den Mund nicht etwas zu voll genommen hat…
8OT Rebekka: „Oh nein: die erste Abzweigung. Rechts oder links? Links!“
Im Zweifel: nicht lang fackeln – und Mut zur Lücke!
9 „Hmm… wir bleiben bei links.“
Doch so ein bisschen dran schnuppern möchte Rebekka dann doch:
11 „Es ist ein einzigartiger Geruch: nach Gras halt, haha.“
GAAANZ so leicht ist es nicht, den Überblick zu behalten…
12 „Ich weiß nicht mehr, wo ich lang muss!“
…vielleicht hier entlang? (Rebekka anspeeden im Kreis laufen lassen)
13 „Wir laufen hier im Kreis. Hier kommen wir nicht weiter. Ich muss mir einen anderen Weg suchen.“
Beim Hanfanbau in Deutschland handelt es sich keineswegs um eine neue verrückte Idee.
22OT Rebekka: „Übrigens: ein kleiner Funfact: Hanf in Deutschland hat eine längere Tradition als die Kartoffel. Der erste Hanffund war nämlich 5500 vor Christus – und die erste Kartoffel wurde in Dtld 1647 angebaut.“
Rebekka irrt weiter durch das Labyrinth.
14 „Fühlt ihr euch auch ein bisschen benebelt oder ist das Einbildung? Oah! Nein! Hier kommt man nicht lang. Ich krieg die Krise! Dann wieder zurück, ne!“
Dort könnte es Richtung Ausgang gehen, oder?
15 „Zu früh gefreut. Ich weiß nicht weiter. Hach!“
Das Labyrinth ist nicht zu unterschätzen, doch dann:
16 „Oh, ich glaube, es sieht gut aus. Ne! Juhuu! Wir haben es geschafft! Wir waren schon am Verzweifeln!“
17 „Yeah!! Wie lange?“ Mehr als halbe Stunde. „Ach Gottchen!“
Nach dem Spaß im Labyrinth erlebt das Hanf aus der Wetterau eine Nachnutzung.
18OT Walter: „Irgendwann im September wird die Mähmaschine kommen aus Frankreich und wird dann die Samen ernten. Dann werden wir die Hanfnuss zu Öl pressen, zu Hanföl, und dann werden wir unser eigenes Wetterauer Hanföl vertreiben können.“
Dass der THC Gehalt zum Kiffen VIEL zu gering ist, hat sich anfangs noch nicht ausreichend herumgesprochen.
21OT Steffen Buß: „Der Gehalt ist minimal. Wenn man es rauchen möchte, müsste man das ganze Feld rauchen und hätte trotzdem keine Wirkung davon. Aber manche verstehen das nicht und hat größere Mengen mitgenommen. Aber bringt nichts!“