Wir brauchen Sie von Kindesbeinen an – Berührungen. Sie schenken uns Wärme, Geborgenheit und Sicherheit. Kein Kind kann sich ohne Berührungen gut entwickeln. Wir brauchen sie, damit wir uns verbunden fühlen, innerhalb eines Freundeskreises, in der Liebe und um gesund zu altern.
Ja, was soll ich allein rumlaufen. Ohne Berührung, ohne Kontakt. Wäre ja langweilig.
Also wir knuddeln ganz viel zum Trösten, wenn wir uns freuen. Einfach so zwischendurch in den Arm nehmen. Küsschen geben. Streicheln spielt eine ganz große Rolle im Alltag.
Und dann gehört das einfach dazu, dass man hier mal jemanden berührt oder so, dass man so hier jemanden berührt oder so oder sonst was sich mal umarmt. Das ist also besonders in der Freundesgruppe schon wichtig.
Ich glaube, das setzt auch tatsächlich erwiesenermaßen Glückshormone frei und stärkt die Bindungen zwischen den Leuten.
Ganz richtig! Wenn uns ein geliebter Mensch umarmt, schüttet unser Gehirn das Glückhormon Oxytocin aus. Das sorgt dafür, dass wir uns weniger gestresst fühlen, Schmerzen gelindert werden und wir uns entspannen. Unser Herzschlag und unsere Atmung verlangsamen sich, der Blutdruck sinkt. Erfahren wir viele angenehme Berührungen, hat das einen erstaunlichen Effekt auf unser Immunsystem, ...
Das zeigt jetzt eine amerikanische Studie. Dabei wurde Probanden ein Nasenspray mit Erkältungsviren gegeben - sie wurden also absichtlich angesteckt. Dann wurde beobachtet, wie viel körperlichen Kontakt die Probanden zu anderen Menschen hatten. Es zeigte sich, dass diejenigen, die regelmäßig umarmt wurden, sich seltener infiziert haben. Laut den Forschern liegt das daran, dass durch Umarmungen das Stresslevel gesenkt und dadurch das Immunsystem gestärkt wird.
Wie sehr wir Berührungen brauchen, zeigen auch sogenannte Kuschelpartys wie hier in New York oder das Angebot, sich professionell Kuschelnde nach Hause zu holen. Quasi gebuchte Berührungen.
Bisschen komisch. Ich mache jetzt wahrscheinlich eher nicht machen, weil ich die Leute ja nicht kenne.
Bei wildfremden Leuten ist dann absolutes Nein.
Ich glaube, gerade für Leute, die keine Familie haben oder keinen Anschluss haben oder keine Freunde/ Freundinnen haben, warum nicht?
Wie viel Körperkontakt wir im Alltag brauchen, ist individuell. Schon beiläufige Berührungen, eine Massage oder auch das Streicheln eines Hundes haben einen positiven Effekt auf uns. Ganz egal, ob bei Kuschelpartys oder mit einer geliebten Person. Berührungen lassen uns verbunden fühlen und sie halten uns langfristig und glücklich zusammen.