„Du hast ja schöne Locken, hast du!“
Heute hat Rosa eine neue Spielgefährtin bekommen, denn die Neunjährige ist ein echter Barbie-Fan.
Diese Barbie ist jedoch etwas ganz Besonderes: Sie soll eine Person darstellen, die das Down-Syndrom hat. So wie die kleine Rosa.
„Ihr Popo ist so dick.“
„Passt!“
Aber auch hier gilt: Safety first!
Während Rosa Spaß mit der „besonderen“ Barbie hat, ist auch Mama Joanna glücklich – sie sieht nämlich noch viel mehr in der Puppe:
„Die meisten besonderen Barbies sind körperlich beeinträchtigt. Das ist jetzt die erste mit einer geistigen Behinderung. Also ich find’s super. Ich freue mich schon auf den Ken mit Down-Syndrom“
Joanna erhofft sich viel von der inklusiven Barbie, nämlich, dass andere Kinder ihre Tochter dadurch mehr akzeptieren.
„Wenn man mehr Kinder darauf sensibilisiert, werden sie sie niemals so angucken, als wäre sie ein Freak, wie es leider manchmal immer noch ist… und wenn man früh genug damit anfängt, lernen die Kinder, dass es dazu gehört und normal ist“
Für Rosa gehört die neue Barbie jetzt schon dazu. Sie darf sich nun zu ihren Puppen-Kolleginnen dazugesellen – schließlich ist sie ein Teil der Spielzeugfamilie!