00:16 - 00:23
Christian Huber, Po-lizei München
00:34 - 00:40
Alexa Gräf, Augenzeugin
00:55 - 01:12
Markus Söder, CSU Mi-nisterpräsident Bay-ern
01:18 - 01:32
Olaf Scholz, Bundes-kanzler
LW: "...um die Hintergründe der Tat aufzuklären."
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Die Kreuzung in Mün-chen gleicht einem Trümmerfeld. Auf den Gehwegen kümmern sich Ersthelfer und Einsatzkräfte um die Verletzten.
Kurz zuvor war ein Mann mit seinem Mini in einen Demon-strationszug der Ge-werkschaft Verdi mit knapp 1000 Teilneh-mern gerast.
OT Huber (12:39:32): „Dann hat sich von hinten ein Fahrzeug genähert, ist aufge-schlossen zum Poli-zeifahrzeug, hat dann auf Höhe des Polizeifahrzeugs an-gesetzt zum Überho-len, hat dann be-schleunigt und ist sozusagen in das En-de der Versammlung gefahren.“
28 Menschen werden verletzt. Einige von Ihnen lebensgefährlich, darunter auch ein Kind.
Augenzeugin OT: „Es war laut, wenn ein Auto in eine Men-schenmenge prallt, ist das sehr laut. // die Leute, die lagen, habe ich alle gesehen. Teilweise wurden sie auch re-animiert.“
Um den Fahrer aufzu-halten, schießt die Polizei auf das Fahrzeug. Am Steuer nach ersten Erkenntnissen der 24 Jahre alte, afghanische Asylbewerber Farhad N.
Bayerns Ministerprä-sident Markus Söder geht von einem Anschlag aus.
OT Söder (12:41:43): „Wir reagieren bei jedem so einen An-schlag besonnen, aber ich sage Ihnen auch, dass unsere Entschlossenheit wächst. // (12:46:49): „Es schmerzt einfach auch wenn man als Ministerpräsident im Januar ein Ereignis wie in Aschaffenburg hat, jetzt hier in München. Es reicht einfach.“
Auch Bundeskanzler Olaf Scholz geht nicht von einem Unfall aus.
OT Scholz: "Es ist furchtbar was heute in München geschehen ist, ein furchtbarer Anschlag. // Deshalb muss ganz klar sein, dass die Justiz mit all ihren Möglich-keiten hart vorgeht gegen diesen Täter. Und dass wir alle Möglichkeiten nut-zen, die wir haben.“
Die Ermittler am Tatort suchen am Nachmittag nach Spuren, um die Hintergründe der Tat aufzuklären.