Alena Gerber erscheint gut gelaunt beim Re-Opening des Longchamp-Stores in München. Die 33-Jährige arbeitet viel – und das, obwohl sie eine fünf Jahre alte Tochter hat, für die sie sich oft allein verantwortlich fühlt.
„Also, ich kann mich auf jeden Fall nicht freisprechen von Stress generell. Weil mein Mann arbeitet unglaublich viel, der hat eine 70-Stunden-Woche, er ist jedes Wochenende weg. So gesehen… Manchmal fühle ich mich alleinerziehender als Frauen, die ich kenne, die getrennt sind von ihren Partnern.“
Alenas Mann Clemens Fritz leitet die Scouting-Abteilung beim Fußballverein Werder Bremen. Das ist zeitintensiv. Beklagen will sich das Model aber nicht.
„Darüber will ich mich nicht beklagen, wir wussten ja, worauf wir uns einlassen, wir arbeiten beide sehr viel. Aber von daher, natürlich habe ich viel Stress. Ich nehme die Kleine mit, sie hat kein Handy, kein iPad, mit dem sie spielen darf. Sie hat immer nur Bücher, Stifte, Bastelgeschichten. So werde ich sie beschäftigen, bis es nicht mehr anders geht. Diesbezüglich, klar, habe ich ein bisschen mehr Stress als eine Mama, die einfach das iPad rausholt, wenn das Kind quengelig wird. Aber da will ich ihr einfach gerecht werden.“
Und deshalb steht ihre Tochter auch immer an vorderster Stelle.