Ein fröhliches Willkommen – aber es ist alles sehr ruhig bei dieser Ankunft in Kaufbeuren im Allgäu: Die Müdigkeit und der Schreck steht diesen 15 Geflüchteten aus der Ukraine noch ins Gesicht geschrieben: Es sind Kinder mit Behinderung und ihre Mütter, die einen kräftezehrenden Weg hinter sich haben
OT Nelli: Meine Nachbarin hat mich aufgeweckt um sieben Uhr in der Früh. Sie hat gesagt, der Krieg hat begonnen
Hier beim Verein Lebenshilfe in Kaufbeuren bekommen sie erstmal Kaffee und Kuchen, später auch eine Unterkunft – Der Verein arbeitet seit Jahren eng mit Organisationen in der Ukraine zusammen
OT Es gab schon viel Chaos, viel Geschrei an der Grenze, einige schwierige Situationen, zum Beispiel, dass wir ein paar Leute bitten mussten, wieder auszusteigen, weil wir nicht genügend Plätze hatten. Das fand ich schon sehr dramatisch
Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, nochmal an die ukrainische Grenze zu fahren, hofft er. Denn gerade für Menschen mit Behinderung ist der Weg in die Sicherheit besonders beschwerlich.