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Spiegelreflexkamera Test 2021 • Die 7 besten Spiegelreflexkameras im Vergleich

Die Spiegelreflexkamera, oder auch DSLR genannt, ist eine weit verbreitete Kameraart, die sich für Einsteiger, Profis und auch für Hobbyfotografen eignet. Durch hochauflösende Sensoren mit Wechseloptik gelingen Ihnen immer professionelle Fotos. Die erste Spiegelreflexkamera wurde bereits 1861 konstruiert und bis heute ständig verbessert. Die zahlreichen Funktionen leisten den Fotografen allzeit gute Dienste und außergewöhnliche Aufnahmen.

Damian Kruse
Damian Kruse

Mit 31 noch immer nichts von meiner Begeisterung für Elektronikgeräte verloren, beschäftige ich mich sowohl privat als auch beruflich mit Themen aus dem Elektronik- und IT-Bereich. Selbst hatte ich beispielsweise schon über 50 Navigationsgeräte in Händen und habe weit über 100 Smartphones getestet.

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Spiegelreflexkamera Bestenliste 2021

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Was ist eine Spiegelreflexkamera und wie funktioniert sie?

Die Spiegelreflexkamera ist eine Kameraart, die sehr beliebt und weltweit verbreitet ist. Sie wurde recht früh in der Geschichte der Kameras erfunden und hat sich bis heute, aufgrund ihrer Funktionsweise gut auf dem Kameramarkt gehalten. Wie der Name schon verrät, beinhaltet der Fotoapparat einen Spiegel, der sich zwischen Objektiv und Bildebene befindet.

Das einfallende Licht fließt durch das Objektiv und trifft anschließend auf den Spiegel, welcher das Licht auf eine Metallscheibe reflektiert. Durch ein sogenanntes Dachkantprisma kann nun das Bild vom Fotografen durch den Sucher gesehen werden. Wenn der Auslöser betätigt wird, klappt sich der Spiegel hoch, der Verschluss öffnet sich, das Licht trifft auf den Sensor und eine Aufnahme entsteht.

Welche Arten von Spiegelreflexkameras gibt es?

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Spiegelreflexkameras. Die einäugige und zweiäugige Spiegelreflexkamera. Das Objektiv wird als Auge bezeichnet. Im folgenden Abschnitt stellen wir Ihnen die beiden Produktarten vor:

Die zweiäugige Spiegelreflexkamera

Im Grunde arbeitet die zweiäugige Spiegelreflexkamera genauso, wie die einäugige. Dadurch, dass der Spiegel fest ist, sieht der Fotograf nicht durch das gleiche Objektiv, mit dem auch das Foto erzeugt wird, sondern durch ein eigenes. Das führt dazu, dass man zu egal welchem Zeitpunkt das Motiv durch den Sucher erkennen kann.

Damit wurde der Nachteil, dass man während der Belichtung nichts sieht, ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Aufnahmegeräusch, welches durch den nach oben klappenden Spiegel ausgelöst wird, verringert wird. Allerdings sind die Kosten für eine zweiäugige Spiegelreflexkamera, aufgrund der doppelten Anzahl an Objektiven, höher.

Die einäugige Spiegelreflexkamera

Die einäugige Spiegelreflexkamera ist jene, die am verbreitetsten ist.

Die einäugige Spiegelreflexkamera unterscheidet sich zur zweiäugigen Spiegelreflexkamera, dass sie nur ein Objektiv hat. Sie zeichnet sich durch eine besondere Lichtführung des Suchers aus.

Der Fotograf nimmt das Bild im Sucher exakt so wahr, wie es ebenfalls durch das Objektiv und den Filter projiziert wird und auf der fertigen Aufnahme erscheint.

Das einfallende Licht trifft auf den Spiegel und das Motiv kann vom Fotografen im Sucher erkannt werden. Durch das Betätigen des Auslösers klappt der Spiegel hoch und das Licht trifft auf den Sensor.

Nachdem das Bild erstellt wurde, klappt der Spiegel zurück. In dem Moment, wenn das Bild erstellt wird ist kein Motiv mehr im Sucher zu erkennen.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Spiegelreflexkameras

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Kaufkriterien im Spiegelreflexkamera Test 2021

Bei der Suche nach der passenden Spiegelreflexkamera für Ihre Bedürfnisse hat man verschiedenste Auswahlkriterien. Um Ihnen die Recherche zu vereinfachen, stellen wir im folgenden Abschnitt wichtige Kaufkriterien vor, um Sie vor einem Kauf bestmöglich zu informieren.

Maße und Gewicht

Spiegelreflexkameras gibt es in verschiedenen Maßen und Gewichten. Die Maße beschreiben die Höhe, Länge und Breite des Gehäuses der Kamera. Große Maße müssen allerdings nicht auch viel Gewicht bedeuten. Das Gewicht ergibt sich aus dem Gehäusematerial. Oft wird Kunststoff, Magnesium, glasverstärktes Polycarbonat oder eine verstärkte Aluminiumlegierung.

Je kompakter, leichter und kleiner die Kamera, desto besser eignet sie sich zum Mitnehmen. Ob auf Reisen, zum Arbeiten oder aus anderen Gründen. Wenn Sie vorhaben die Spiegelreflexkamera mit sich herumzutragen, ist ein leichteres Modell zu empfehlen.

Auflösung

Mit verschiedenen Objektiven können Sie verschiedene optische Komponenten erzeugen. Nicht jedes Objektiv passt auf jede Kamera.

Die Auflösung von Spiegelreflexkameras wird in Megapixeln beschrieben. Ein Megapixel bedeutet so viel, wie eine Million Bildpunkte (Pixel). Generell lässt sich sagen, je mehr Megapixel, desto schärfer und detailreicher das Bild. Dennoch spielen noch viel mehr Faktoren in die Qualität der Aufnahme mit rein.

Die Standardauflösung von Spiegelreflexkameras liegt bei 8 Megapixeln. Spitzenmodelle haben allerdings eine mindestens doppelt so hohe Auflösung.

Ein Wert, an dem Sie sich orientieren können ist eine Auflösung zwischen 12 und 24 Megapixeln. Damit kommen Einsteiger, aber auch Profis, die vorhaben das Bild nachzukorrigieren, gut klar. Die menschliche Netzhaut hat quasi eine Auflösung von 22 Megapixeln. Die reale Auflösung wird jedoch optisch auf etwa 8 – 12 Megapixel limitiert.

Verbindungstechnik

Verbindungstechnik bedeutet, dass sich die Spiegelreflexkamera über WLAN, NFC, Bluetooth oder über eine App beispielsweise mit dem Smartphone verbinden kann. Das hat vor allem Vorteile für Influencer oder  begeisterte Nutzer der sozialen Medien. Die Bilder können entweder direkt aufs Handy übertragen werden, oder auf den Laptop und dort in voller Auflösung bearbeitet werden.

Alternativen zu Spiegelreflexkameras

Natürlich sind Spiegelreflexkameras nicht die einzigen Kameras auf dem Markt. Mittlerweile hat sie Konkurrenz von anderen guten Produkten bekommen. In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen die Alternativen zur Spiegelreflexkamera vor.

  • Kompaktkamera: Die Kompaktkamera ist klein, leicht und handlich. Das Objektiv ist in der Kamera integriert. Es sind normalerweise Sucherkameras für ein Kleinbildformat mit einer vergleichsweise kleineren Sensorfläche.
  • Bridgekamera: Diese Alternative besitzt Eigenschaften der Kompaktkamera und der Spiegelreflexkamera, in Bezug auf Qualität, Ausstattung und Funktionen. Der maßgebende Unterschied zur Spiegelreflexkamera ist, dass bei der Bridgekamera das Kameragehäuse nicht vom Objektiv getrennt ist.
  • Systemkamera: Diese Alternative hat verfügt, wie die Spiegelreflexkamera über austauschbare Elemente, wie ein abnehmbares Objektiv. Im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera sind sie spiegellos, was sie etwas leichter macht.

Eine klassische Digitalkamera verwendet als Speichermedium keinen Film, sondern eine digitale Speichermöglichkeit. Damit fallen sowohl alle drei Alternativen, als auch die Spiegelreflexkamera unter diesen Begriff. Der Gegensatz zur Digitalkamera ist die Analogkamera.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.technikhiwi.de/?s=Spiegelreflexkamera

https://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera

https://www.kleine-fotoschule.de/kameratechnik/kameratypen/spiegelreflexkamera.html

https://www.fotolehrgang.de/1_6.htm

https://www.otto.de/updated/ratgeber/kamera-reinigen-so-wird-ihre-spiegelreflex-wieder-sauber

FAQ

Wer braucht eine Spiegelreflexkamera?

Eine Spiegelreflexkamera eignet sich für Einsteiger, Profis und Hobbyfotografen. Generell ist eine Spiegelreflexkamera eine tolle Anschaffung, wenn Sie vorhaben schöne Momente festzuhalten. Sie zeichnet sich durch eine besonders gute Bildqualität, durch ihre großen Sensoren aus. Zudem gibt es in jeder Spiegelreflexkamera einen Autofokus und die Möglichkeit Serienbilder zu erstellen. Es gibt individuelle Einstellungsmöglichkeiten, eine lange Akkulaufzeit und eine große Auswahl an Objektiven. Mit dieser Kamera machen Sie nicht nur Schnappschüsse, sondern haben eigene Gestaltungsmöglichkeiten, beispielsweise mit der Belichtungszeit, der Blende, den Objektiven und Stativen. Zudem haben Sie mit den verschiedensten Bildbearbeitungsprogrammen die Chance ihr Bild kreativ zu verschönern.

Welche Spiegelreflexkamera für Einsteiger?

Wenn Sie vorhaben sich eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera zuzulegen, empfehlen wir Ihnen sich für ein Modell mit einfacher Bedienung zu entscheiden. Aller Anfang ist schwer, aber Sie werden sehen, dass Sie schnell besser werden. Ein guter Autofokus ist auch ein entscheidender Faktor für ein Einsteigermodell. Allerdings werden Sie diesen auch bald schon verlassen können, wenn Sie regelmäßig fotografieren und dazulernen.

Welches Objektiv für welche Spiegelreflexkamera?

Um herauszufinden welches Objektiv auf Ihre Spiegelreflexkamera passt, schauen Sie sich am besten die Markierung am sogenannten Kamera-Bajonett an. Der gängigste Anschluss ist der Canon  EF-Bajonett, der mit einem roten Kreis gekennzeichnet ist. Ist zusätzlich ein weißes Quadrat zu sehen, ist ihre Kamera auch mit den EF-S-Objektiven kompatibel. Zusätzlich gibt es noch weitere Anschlüsse, wie die F-,  Z- und K-Bajonette oder die A- und E-Bajonette. Verschiedenen Hersteller produzieren verschiedene Anschlüsse für die unterschiedlichen Objektive. Allerdings haben die Marktführer Canon und Nikon die größte Auswahl an Objektiven.

Welche Spiegelreflexkamera zum Filmen?

Wenn Sie vorhaben sich eine Spiegelreflexkamera zum Filmen zuzulegen, müssen Sie spezielle auf den Videomodus achten. Es gibt Kameras die können Videos in Full HD aufnehmen, oder sogar in 4K. Die 4K-Auflösung bezeichnet eine horizontale Bildauflösung von 4.000 Pixeln. Damit werden mehr Bilddetails übertragen und diese Auflösung erzeugt ein schärferes Bild. Allerdings sind Kameras mit 4K Bildqualität noch um einiges teurer als jene mit Full-HD-Auflösung. Zum Filmen mit einer Spiegelreflexkamera gehört aber noch mehr dazu. Es ist nicht empfehlenswert im Automatikmodus zu filmen. Sie müssen für ein optimales Ergebnis die Spiegelreflexkamera vor jeder Aufnahme neu einstellen und an die Begebenheiten anpassen. Dazu kommt, dass ein Bildstabilisator fehlt, den Sie aber mit einem Stativ oder Schulterring kompensieren können.

Worauf wird bei Test und Vergleich besonderer Wert gelegt?

Der Sinn einer Spiegelreflexkamera ist es scharfe, qualitativ hochwertige Aufnahmen zu machen. Darum ist eines der wichtigsten Vergleichskriterien in unserem Produkttest die Auflösung. Keine der Kameras hat eine geringere Megapixelanzahl als 18. Ebenfalls praktisch und in unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist die Verbindungstechnik. So kann man ohne viel Aufwand und Zeit seine Bilder direkt auf das Smartphone, oder den Laptop übertragen.

Wofür braucht man ein Stativ bei Spiegelreflexkameras?

Ein Stativ ist eine sehr wirkungsvolle Hilfe, um die Kamera während der Belichtung zu stabilisieren und präzise auf ein Motiv auszurichten. Vor allem Bilder bei Nacht benötigen eine enorm lange Belichtungszeit und können sehr schnell verwackeln, da selbst minimale Bewegungen den Fokus von der richtigen Stelle verschieben. Wenn Sie eine hohe Bildqualität und Schärfe erreichen wollen, selbst bei wenig licht, ist ein Stativ unersetzlich. Man kann sagen, dass mittlerweile jedes Stativ auf jede Kamera passt, da die Stativgewinde bei den verschiedenen Arten von Kameras genormt wurden. Hier passt jedes Stativ auf jede Spiegelreflexkamera.

Wie reinigt man eine Spiegelreflexkamera?

Durch den normalen Gebrauch der Spiegelreflexkamera wird sie mit der Zeit schmutzig. Staub, Wasser und Fingerabdrücke auf Objektiv und Sensor können die Bildqualität maßgeblich verringern. Um das Objektiv und den Sensor Ihrer Spiegelreflexkamera schnell von leichtem Dreck zu befreien, gibt es einige wichtige Utensilien: 1. Ein handlicher Blasebalg: Dieser wird für die grobe Reinigung verwendet und befreit die Spiegelreflexkamera durch ein leichtes Pusten von Staub, Sand und anderem Dreck. Nach diesem ersten Schritt kannst du deine Kamera mit weiteren Utensilien reinigen, ohne das Objektiv oder den Sensor zu verkratzen. 2. Ein weiches Mikrofasertuch: Dieses Reinigungstool ist deshalb zu empfehlen, da es nicht fusselt und auch keiner Kratzer erzeugen kann. Es ist vor allem für das Gehäuse und das Display geeignet und kann zum Abtrocknen verwendet werden, falls Ihre Spiegelreflexkamera mal ein paar Tropfen abbekommen hat. 3. Ein Pinsel: Dieses Utensil eignet sich dafür kleine Rillen, Ecken und Ritzen im Gehäuse zu reinigen. Alternativ kann man hierfür auch Wattestäbchen benutzen. Nach sehr häufigem Gebrauch oder Gebrauch in staubigen oder sandigen Landschaften, ist nach einigen Monaten, oder Jahren eine gröbere Reinigung fällig. Dafür können Sie das Objektiv abschrauben und nach unerwünschten Partikeln schauen und diese vorsichtig entfernen, ohne Kratzer in die Scheibe zu machen. In den meisten Spiegelreflexkameras sind heutzutage Programme eingebaut, welche den Sensor eigenständig reinigen können. Wenn Ihre Spiegelreflexkamera feucht geworden ist, sollten Sie diese unbedingt über einige Stunden trocknen lassen. Ein Föhn ist nur mit einer sehr niedrigen Blaskraft und Temperatur zu empfehlen. Bei Problemen oder gröberem Schmutz können sie auch eine professionelle Reinigung in Anspruch nehmen.

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